Hotel Berlin

Günstige Hotels in Berlin | Pension-, Unterkunft- & Hotelsuche

Die deutsche Hauptstadt liegt im Trend. Viele Ereignisse machen die Stadt attraktiv für internationale Gäste. Mit fast 30 Millionen Übernachtungen im Jahr können die Hotels in Berlin international mithalten. Bis zum Jahr 2020 will die Hauptstadt mit jährlich bis zu 40 Millionen Übernachtungen weiter zu den Großen gehören. Dafür entstehen überall in der Stadt neue Häuser.

Preiswert übernachten ist Trend

Übernachten in Berlin

Rund 800 so genannte Beherbergungsbetriebe mit insgesamt etwa 135.000 Betten weisen die Statistiken der Hotelverbände für die Spreemetropole aus. Tendenz steigend. Das zunehmende Angebot an Hotelbetten hat einen positiven Effekt auf die Preise. Die Kosten für eine Übernachtung in den Ei- oder Mehrbettzimmern der Häuser sind konstant moderat. Bleiben die Preise unten, steigen die Besucherzahlen nach oben. Und wann immer in der Hauptstadt ein neues Hotel aufmacht, erhöht das den Wettbewerbsdruck. Sind die Preise günstig, führt das wiederum dazu, dass noch mehr Touristen in die Stadt kommen.

Unterkünfte gibt es in jeder Preislage, von billig bis zur absoluten Luxusklasse. Günstig übernachten können Gäste in Berlin in 1- und 2-Sterne-Häusern. Obwohl eine Nacht in einem Ein-, Zwei- oder Mehrbettzimmer deutlich unter 100 Euro kostet, bieten die Häuser ihren Gästen einen guten Standard. Fast ausnahmslos liegen sie zentral in der pulsierenden Mitte der Stadt. Die Sehenswürdigkeiten Berlins sind oft in wenigen Minuten zu erreichen. Besondere Trends setzen alternative Hotels an den Hotspots, dort, wo der Besucher Teil des das Nachtlebens wird.

Am Puls der Szene

Besonders beliebt bei den Besuchern sind Hotels, die aus dem Rahmen fallen. Entstanden sind die etwas anderen Unterkünfte erst vor wenigen Jahren. Wer in der Hauptstadt ausgefallen nächtigen will, für den stehen zum Beispiel Betten in wohnlich umgebauten Gefängniszellen, in einem ehemaligen Freibad oder auf Hotelschiffen bereit. Im Osten der Stadt locken Erlebnisherbergen, die den Charme der DDR auferstehen lassen. Und in der City West kann der Gast in einem bewohnbaren Kunstwerk einchecken, in dem kein Zimmer wie das andere ist. Überhaupt sind Designhotels, die alle in der bezahlbaren Preisklasse liegen, der zukunftsweisende Trend auf dem Berliner Hotelmarkt. Mit den liebevoll gestalteten Unterkünften, die von modern bis verspielt oder plüschig bis avantgardistisch jeden Geschmack bedienen, will die Hauptstadt auch in Zukunft auf dem hart umkämpften Hotelmarkt bestehen.

Das müssen Sie wissen

Innerhalb Berlins existieren knapp 800 Hotelanlagen und Unterkünfte. Tendenz steigend. Weil statistisch gesehen jeder Reisende 2,4 Tage in der deutschen Hauptstadt weilt, sprich mindestens zwei Mal dort übernachtet, ergibt sich daraus eine Urlauberanzahl von knapp 12 Millionen Personen pro Jahr. Städtereisen unterliegen generell keiner saisonalen Schwankung, sodass die Berliner Hotelanlagen das ganze Jahr hindurch sich nicht über Gästemangel beklagen können. Die Bettenauslastung liegt seit einiger Zeit bei durchschnittlich 60 Prozent, was einem sehr respektablen Wert entspricht. Private Unterkünfte wie Pensionen oder Bed & Breakfasts und traditionelle Hotels, die seit Generationen als Familienbetrieb geführt werden, existieren ebenso wie sogenannte Markenhotels. Jene sind vor allem im hochpreisigen Sektor ansässig, wenngleich auch günstige Hostels von international agierenden Unternehmen geleitet werden.

Günstigste Hauptstadt in Westeuropa

Berlin ist nach London und Paris die beliebteste Destination für Städtereisen innerhalb des Grünen Kontinents. Im Gegensatz zur britischen und französischen Kapitale sind die Preise für Übernachtungen niedrig. Muss man für eine Nacht in London durchschnittlich 110 Euro pro Person und Nacht hinblättern, sind es für eine Berliner Unterkunft lediglich 69 Euro. In der Stadt der Liebe verlangen die Hoteliers immerhin stolze 100 Euro für eine Übernachtung von ihren Gästen. Auch im Vergleich mit Oslo (173 Euro), Amsterdam (116 Euro), Rom (114 Euro), Kopenhagen (103 Euro) und Stockholm (134 Euro) schneidet die Bundeshauptstadt als mit Abstand preiswerteste Alternative hervorragend ab. Lediglich die irische Metropole Dublin kommt mit 73 Euro für die Hotelübernachtung in die Nähe der Berliner Preise.

Über 90.000 Betten

Zählt man alle 1-Sterne-Häuser, Luxushotels, Pensionen, Hostels und Bed & Breakfasts zusammen, bringt es die Metropole an der Spree auf mehr als 90.000 Gästebetten. Die Bundeshauptstadt zu besuchen ist eine unter Deutschen äußerst beliebte Urlaubsvariante. Rund 60 Prozent aller Berliner Betten werden von Menschen aus den anderen Bundesländern gebucht. Bei den restlichen 40 Prozent handelt es sich hauptsächlich um Touristen aus EU-Staaten. Vor allem Niederländer, Spanier, Engländer und Italiener zieht es vermehrt in die 3,5-Millionen-Stadt. Aufgrund ihrer wechselvollen Historie ist die City auch für US-Amerikaner attraktiv. Sie bilden die größte Touristengruppen, unter den von anderen Kontinenten anreisenden Personen.

Innovative Hotelkonzepte

Erfindergeist und schräge Ideen sind in der deutschen Kapitale von jeher zu Hause. Dies lässt sich auch am Gefängnishotel-Konzept ablesen. Die Gäste schlafen in den ehemaligen Zellen der Häftlinge, wenngleich selbige zwar spartanisch wirken aber doch jeden erdenklichen Luxus aufweisen. Ähnlich skurril sind Hotels, die die zeitweilige Teilung der Stadt in ihre Philosophie mit einbeziehen. Mit Möbeln, die es vormals nur in der DDR zu erstehen gab, eingerichtete Zimmer und dem sozialistischen Charme der 70er Jahre versehen, zieht diese Unterkunftsvariante auch Erlebnishungrige aus Westdeutschland und Übersee an. Die City ist eine Künstlerhochburg. In einigen Hotels spielen Kunstschaffende wie Andy Warhol eine große Rolle, sind doch die Gästezimmer mit Drucken und Installationen des jeweiligen Künstlers dekoriert. Wer Hotelurlaub und Campingfeeling vermengen möchte, sucht nach einem Indoor-Wohnmobilpark. Die einzelnen Wohnwägen wurden im 60er-, 70er und 80er-Jahre-Style eingerichtet, während draußen vor der Türe die Hollywood-Schaukel parat steht. Sämtliche Vehikel parken jedoch nicht in der freien Natur, sondern haben in einer vormaligen Industriehalle eine Heimat gefunden. Camping auf Hotel-Niveau mit Schönwettergarantie, so ließe sich dieses pfiffige Konzept umschreiben. Ob Sie lieber in einem schwimmenden Hotel auf der Spree oder in einem Mobilheim im Schwimmbad nächtigen möchten, obliegt Ihrem persönlichen Geschmack.

Wahl des Stadtteils

Das Berliner Stadtgebiet misst 892 Quadratkilometer, die in zwölf Bezirke unterteilt werden. Weil nicht jedes Viertel gleichermaßen attraktiv ist, sollten Sie Ihr Hotel beziehungsweise Ihre Unterkunft mit Bedacht wählen. Diejenigen Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt besuchen und deren Silhouette man vielleicht vom Hotelzimmerfenster aus genießen möchte, befinden sich bestenfalls in unmittelbarer Umgebung. Außerdem hat jedes Viertel seinen ganz eigenen, sich oft aus der Stadtgeschichte begründenden Charme. Mal schick, mal multikulturell-bunt, kommen die Bezirke daher und so definiert sich die beste Lage darüber, welches Flair Sie als Reisender genießen möchten.

Mitte

Berlins historische Keimzelle trägt seinen Namen zurecht. Der Stadtbezirk Mitte ist tatsächlich im Herzen der City beheimatet und fungiert dieser Tage als Epizentrum der touristischen Interessen. Siedelten sich hier vormals die ersten Berliner auf der Spreeinsel an, befindet sich in Mitte nun der Sitz des Regierenden Bürgermeisters. Die Unterkünfte dieses Bezirks bieten eine günstige Ausgangsposition zum Sightseeing, denn viele Must-Sees liegen nur wenige Schritte entfernt. In Mitte trifft man auf das Brandenburger Tor, die Museumsinsel, die Hackeschen Höfe, den Alexanderplatz, das Kronprinzenpalais, die Neue Wache und das Rote Rathaus. Interessieren sich die Reisenden für sakrale Baukunst, sind es vom Hotel in Mitte aus nur wenige Gehminuten bis zum Berliner Dom, der Nikolaikirche und dem Deutschen beziehungsweise Französischen Dom. Das höchste Gebäude in Mitte ist gleichzeitig das größte der gesamten Bundesrepublik: der Berliner Fernsehturm. Mit seinen 368 Metern markiert er das Herz des Stadtviertels und lässt das Hotel, die Jugendherberge oder die Pension aus der Vogelperspektive ausmachen. In Mitte zu urlauben bedeutet also im Fokus des Geschehens zu weilen und so verstehen sich viele Hotels als Oasen der Ruhe. Doch neben den Wellness- und Spa-Palästen existieren auch komfortable Häuser, die Zimmer zu günstigen Preisen bereithalten.

Kreuzberg

Wer ein Hotel in Kreuzberg bucht, mag es bunt, international und ein wenig alternativ. Das Viertel lag während der Teilung Berlins im westlichen Grenzgebiet und damit vor allem wirtschaftlich weit außerhalb des Zentrums. Hausbesetzer, Migranten und Künstler vereinnahmten Kreuzberg und kultivierten ein Szeneviertel mit ganz besonderem Charme. Nach dem Fall der Mauer rückten die Straßenzüge wieder näher an die Innenstadt heran und auch die alternative Szene verabschiedete sich langsam. Dennoch konnten sich die Kreuzberger Unterkünfte ihr etwas anderes Flair bewahren. Weil die Mieten immer noch vergleichsweise günstig sind und die Häuserzeilen ein multikulturell-morbides Ambiente verströmen, zieht es vor allem junge, preisbewusste Touristen hierher. Luxus sucht man in Kreuzberg vergeblich, dafür wartet das Viertel mit viel Individualität auf.

Alexanderplatz

Die Hotels rund um beziehungsweise unmittelbar auf dem Alexanderplatz bieten eine hervorragende Ausgangsposition, um das östliche Stadtzentrum zu erkunden. Der Alexanderplatz fungierte während der deutsch-deutschen Teilung als Downtown Ostberlins. Sowohl die Rathausstraße, die gen Rotes Rathaus führt, wie auch die Prenzlauer Allee, welche Sie zum Prachtboulevard Unten den Linden geleitet, gehen vom Alexanderplatz ab. Rund um die Freifläche reihen sich der Fernsehturm, das Berolinahaus und die weltberühmte Weltzeituhr auf. Letztgenannte wird von Touristen wie Einheimischen gerne als Treffpunkt genutzt. Gerade in den Abendstunden versammeln sich Nachtschwärme auf dem sogenannten Alex, um durch die Clubs und Kneipen der Kapitale zu ziehen. Wer also in einem der schicken, zentral gelegenen Hotels am Alexanderplatz eincheckt, profitiert von der unmittelbaren Nachbarschaft zahlreicher bekannter Bauwerke. Einige der Unterkünfte sind äußerlich noch immer im kommunistischen Baustil gehalten, verwöhnen ihre Gäste im Inneren jedoch mit allen nur erdenklichen, zeitgemäßen Extras. Mehrere Neubauten und alteingesessene Berliner Hotelinstitutionen lassen sich ebenfalls in der Nähe der Freifläche, der von Alfred Döblin ein literarisches Denkmal gesetzt wurde, finden.

Potsdamer Platz

War der Potsdamer Platz in den 20er Jahren zu einer der belebtesten Freiflächen Europas aufgestiegen, lag er während der Zeit der Berliner Mauer im Brachland des Grenzgebietes. Heute hat er seine alte Position als Verkehrsknotenpunkt wieder inne. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich seit der Wiedervereinigung mehrere international agierende Hotelkette rund um den Potsdamer Platz angesiedelt haben. Elegant, luxuriös und modern geht es in selbigen zu, sodass diese Berliner Gegend zurecht als eine der exklusivsten gilt. Wenn Sie am oder unweit des Potsdamer Platzes eine Unterkunft buchen, erreichen Sie binnen weniger Gehminuten den Kollhoff-Tower mit seiner beliebten Aussichtsplattform. Aus knapp 100 Metern Höhe blickt man von dort aus auf das rege Treiben der Berliner Innenstadt. Auch das Sony Center, der Martin-Gropius-Bau, das Holocaust-Mahnmal, die Philharmonie und die Neue Galerie liegen nur einen Steinwurf von hier entfernt.

Unter den Linden

Zwischen dem Brandenburger Tor am Pariser Platz und der Schlossbrücke, welche hinüber zur Museumsinsel führt, verläuft die Straße Unter den Linden. Als eine der bedeutsamsten Berliner Verkehrsachsen verfügt sie über eine sightseeingtechnisch besonders günstige Lage. Übernachten Touristen in einem der Hotels entlang oder nahe der Flaniermeile, begegnen ihnen bei einem abendlichen Spaziergang gleich mehrere Must-Sees. Die von den Berlinern als Lindenoper bezeichnete Staatsoper Unter den Linden gehört ebenso zu den berühmten Bauwerken wie das Kronprinzenpalais, die Neue Wache, die Humboldt-Universität, das Alte Palais oder das Alte Kommandantenhaus. Der Prachtboulevard markiert eine der feinsten Adressen der City und deshalb residieren auch mehrere, international etablierte Hotelketten an seinen Seiten. Touristen, die es exklusiv und hochpreisig schätzen, werden sich ob des Unterkunftsangebots rund um die Straße Unter den Linden kaum entscheiden können.

Kurfürstendamm/Kudamm

Das westliche Stadtzentrum scharrt sich rund um den Kudamm und weil die breite Einkaufsstraße außerdem auch eine der Hauptverkehrsachsen der Metropole ist, geht es hier stets quirlig zu. In einem Hotel am Kurfürstendamm zu nächtigen bedeutet, eine der schicksten und namhaftesten Shopping-Meilen Europas direkt vor der Zimmertüre zu haben. Speziell dort wo der Kudamm sich mit der Tauentzienstraße vereinigt, reihen sich bekannte Labels, edle Boutiquen und exklusive Lokalitäten aneinander. Auch das KaDeWe mit seiner weltberühmten, sich im sechsten Stock befindlichen Feinschmeckeretage ist nicht weit von den Hotelzimmern am Kurfürstendamm entfernt. Beginn und Ende des Kudamms markieren Rathenau- und Breitscheidplatz. Letztgenannte Freifläche ist für ihren Weltkugelbrunnen und die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche bekannt. Das von den Berlinern nonchalant als Hohler Zahn bezeichnete Mahnmal wurde nach den Bombardements des Zweiten Weltkrieges nicht renoviert und soll daran erinnern, friedlich miteinander zu leben. Wie der Kudamm, so avancierte auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu einem Symbol West-Berlins.

Der Ring

Der Berliner Innenstadtring umschließt den historischen Kern der Kapitale und fasst die Bezirke Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow ein. Ein Hotel entlang des Rings zu beziehen bedeutet, schnell zu den sehenswerten Bauten und zahllosen Museen zu gelangen. Denn nicht nur für den Individualverkehr hält der Ring hervorragende Verkehrsanbindungen bereit. Auch zahlreiche U- und Trambahnstationen liegen unmittelbar an oder neben den Straßenzügen. Die Berliner Ringbahn folgt den Straßen nahezu parallel und kreuzt sich an vielen Verkehrsknotenpunkten mit jenen Linien, die in die Innenstadt fahren. Suchen Sie günstige Hotels am Ring, so halten Sie nach den Adressen Invalidenstraße, Bernauer, Danziger, Eberswalder, Warschauer Straße, Hallesches Ufer, Am Oberbaum und Reichpietschufer Ausschau. Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten entlang des Innenstadtrings ist die Oberbaumbrücke, die Kreuzberg mit Friedrichshain verbindet. Aufgrund der vielfältigen Stadtteile und unterschiedlichen Bezirke, die der Ring tangiert, sind auch die Unterkünfte entlang dieses Straßenzugs extrem mannigfaltig. Vom komfortabel und funktionell eingerichteten Gästehaus bis hin zum 5-Sterne-Hotel begegnen Ihnen sämtliche Optionen.

Hauptbahnhof Berlin

Für Reisende, die kurze Wege schätzen und einen Aufenthalt mitten in der Downtown planen, eignen sich die Unterkünfte rund um den Hauptbahnhof ganz besonders. Als größter Turmbahnhof Europas steht der Berliner Hauptbahnhof mit allen größeren und kleineren Metropolen des Grünen Kontinents in regelmäßiger Verbindung. Gerade wer nur ein oder zwei Nächte bleiben möchte, erkundet von den mannigfaltigen Hotels rund um den Hauptbahnhof bequem die Must-Sees von Berlin. Die Gleise desselben markieren nämlich das nördliche Ende des Regierungsbezirks und liegen damit an der Grenze zwischen Mitte und Moabit. Die Unterkünfte in der näheren Umgebung, sprich jene die nicht in erster Reihe rund um das Bahnhofsgebäude angesiedelt sind, richten sich an Kunden aller Couleur. Günstige Pensionszimmer stehen ebenso zur Disposition, wie schicke Suiten in Markenhotels.

Berlin Tegel

Mit dem Flughafen Tegel als internationales Aushängeschild verfügt der gleichnamige Stadtteil über eine vielfrequentierte und bedeutsame Verkehrsanbindung. Entscheiden Sie sich für ein Hotel in Flughafennähe, gelangen Sie schnell vom Rollfeld ins Zimmer und ebenso rasant in die Innenstadt. Die Unterkünfte sind vielfältig und reichen vom von Business-Reisenden dominierten Flughafenhotel bis hin zur gemütlichen Pension in einer kleinen Seitenstraße. Tegel liegt im Norden der City und damit Luftlinie rund 12 Kilometer vom Roten Rathaus entfernt. Wer sich vom Bummel durch die Museen der deutschen Hauptstadt erholen möchte, hat in Tegel ausreichend Gelegenheit die Natur Berlins kennenzulernen. Der Tegeler See ist ideal zum Spazieren, Planschen und Verweilen geeignet. Tegel beweist, dass Berlin eine der grünsten Städte Europas ist. Knapp 18 Prozent der Stadtfläche wird von Wäldern eingenommen. Unweit des Flughafens treffen Sie sogar auf Strandbäder.

Unterschiede zwischen Ost und West

Da nach der Wende umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt und ganze Straßenzüge restauriert und neugestaltet wurden, gibt es faktisch keine Unterschiede mehr zwischen den Unterkünften im Ost- oder Westteil der City. Manche Häuser setzen jedoch ganz bewusst auf den Charme des DDR-Alltags und bieten ihren Gästen an, (N)Ostalgie-Zimmer zu beziehen. Weil zahlreiche Westhotels nach dem Mauerfall zwar renoviert aber nicht komplett umgestaltet wurden, trifft man dieser Tage im Osten der Metropole auf mehr Neubauten. Wer es stylisch und zeitgemäß schätzt, wird also leichter in den östlichen Bezirken fündig. Alteingesessene Häuser im Vintage-Look findet man hingegen vermehrt im Westen der Stadt.

Andere wichtige Auswahlkriterien

Hinsichtlich eines renommierten, sehenswerten Viertels, dessen Name sich vielleicht sogar im Hoteltitel widerspiegelt, die Unterkunft auszusuchen, ist in Berlin von Vorteil. Die Metropole an der Spree ist schlichtweg zu groß, um sie per pedes kennenlernen zu können. Auch gibt es zu viele Sehenswürdigkeiten als dass man sie binnen eines Aufenthalts alle bestaunen könnte. Die Charaktere der Stadtteile sind unterschiedlich, das Publikum präsentiert sich beinahe allerorts anders und so muss sich vor Reiseantritt genau überlegt werden, welches der vielen Berliner Gesichter man kennenlernen möchte.

Verkehrsanbindung

Obwohl das ganze Stadtgebiet über einen engmaschigen Anschluss an den ÖPNV verfügt, ist natürlich nicht jede Bus- und S-Bahnhaltestelle gleichermaßen hochfrequentiert. Wer schnell und ohne viel Umsteigen zu müssen von A nach B gelangen möchte, bucht deshalb ein Hotel in der Nähe eines wichtigen Bahnhofs. Über die Gleise am Alexanderplatz oder Potsdamer Platz gleiten sämtliche Tram- und U-Bahnlinien in jedwede Stadtteile. Auch wer Unter den Linden oder unweit des Hauptbahnhofs nächtigt, darf günstige Verkehrsanbindungen voraussetzen und steigt nur wenige Schritte vom Hotel entfernt in die Nah- und Fernverkehrszüge ein. Außerdem ist das Verkehrsnetz im unmittelbaren Bereich der Downtown auch übersichtlicher ausgeschildert. Die Metropole weiß um das erhöhte Touristenaufkommen im Bezirk Mitte und so begegnen Ihnen dort westlich einleuchtendere Wegweiser als in einem von weniger Urlaubern besuchten Stadtviertel.

Nachbarschaft

Die Stadtteile Berlins sind in den meisten Fällen aus vormals selbstständigen Städten und Dörfern gewachsen. Die ehemalige Keimzelle der Metropole, das alte Berlin lag dem heute zum Stadtteil degradierten Örtchen Cölln gegenüber. Bereits im 15. Jahrhundert vereinigten sich die beiden Städte und nach und nach schlossen sich immer mehr Siedlungen diesem Bund an. Spandau beispielsweise war sogar bis 1920 eigenständig. Diese separate, historische Entwicklung hat den Vierteln einen individuellen Charakter verliehen. Weilen Sie für einen Städtetrip in Charlottenburg, erwartet Sie ein gänzlich anderes Ambiente als es beispielsweise Marzahn aufzuwarten versteht. Die Nachbarschaft der Hotels orientiert sich an der vorwiegend im Stadtteil lebenden Bevölkerungsgruppe. Kreuzberg ist international, Mitte schick und aufgrund der vielen Botschaften, Regierungsgebäude und Ämter mächtig und in Köpenick geht es eher ländlich zu. Abhängig davon wie die Reisenden sich ihren Aufenthalt in Berlin vorstellen, welche Erwartungshaltung sie an das Hotel und die Umgebung desselben herantragen, sollten sie auch ganz bewusst die Destination auswählen.

Nähe zu Sehenswürdigkeiten

Jeder Reisende hat eine ungefähre Vorstellung darüber, was er oder sie bei einem Berliner Städtetrip erleben möchte. Den einen zieht es vorrangig auf die Museumsinsel, der andere plant dem Mauerradweg zu folgen und der nächste freut sich auf das Panorama des Fernsehturms. Um nun die Sightseeing-Wunschliste zeitnah abarbeiten zu können, empfiehlt es sich eine Unterkunft zu wählen, die günstig zu den angestrebten Sehenswürdigkeiten liegt. Eine kluge Verortung spart Zeit und selbige nutzt man lieber für das Berliner Must-See, anstatt sie in der Straßenbahn zu vergeuden. Ein angenehmer Nebeneffekt dieser Art der Unterkunftsauswahl ist das Panorama, dass man damit eventuell genießt. Freuen Sie sich darauf das Reichstagsgebäude zu erkunden, gefällt es Ihnen sicherlich die gläserne Kuppel des Gebäudes vom Hotelzimmer aus sehen zu können. Selbstverständlich garantiert die räumliche Nähe nicht gleich eine direkte Sichtverbindung, doch stehen die Chancen bei einem geschickt gewählten Hotel gut, die Silhouette des Roten Rathauses, des Berliner Doms oder der East Side Gallery vom Zimmer aus inhalieren zu können.

Flexibilität bei An- und Abreise

Manche Häuser schreiben ihren Gästen genau vor, von wann bis wann das Zimmer zu beziehen und auch wieder zu verlassen ist. Junge Reisende, die in die Hauptstadt zum Feiern, Abtanzen und anderntags auch Ausschlafen kommen, haben deshalb darauf zu achten eine Unterkunft zu wählen, die nicht so enge Zeitfenster vorgibt. Größere Hotelketten und auch so manches Gästehaus stört sich nicht daran, wann eingecheckt wird und auch bleibt zum Auschecken am Abreisetag mehr Zeit. Die Rezeptionen solcher Unterkünfte sind 24 Stunden täglich besetzt und auch das Reinigungspersonal arbeitet im Schichtdienst. Wer in Bahnhofs- oder Flughafennähe absteigt, bekommt eine derartige Reiseerleichterung im Übrigen häufiger geboten als anderswo. Die Häuser sind komplett flexibel und erlauben auch vor fünf Uhr morgens oder nach elf Uhr vormittags am Frühstücksbuffet Platz zu nehmen.

Bewertungen von anderen Gästen

Dass man nicht jeder Kundenbewertung Glauben schenken darf, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Allerdings lassen sich bei einer Durchsicht der abgegebenen Statements Tendenzen erkennen. Wird eine Jugendherberge immer wieder für ihre gute und günstige Verpflegung gelobt, dürfen Sie dort tatsächlich eine ebensolche erwarten. Berichtet jede zweite Bewertung von der Freundlichkeit des Personals, den großzügigen Zimmern oder der Sauberkeit der Räumlichkeiten, darf man den Behauptungen durchaus trauen. Einmalige Ausreißer in positiver wie negativer Hinsicht, sollten hingegen wenig beachtet werden. Berichten 50 von 100 Bewertungen über ein und dieselbe Angelegenheit, steckt mit Sicherheit ein Körnchen Wahrheit darin.

Welche Unterkunftsmöglichkeiten gibt es in Berlin?

Berlin hat 3,5 Millionen Einwohner und ist damit die mit Abstand größte Stadt Deutschlands. Außerdem nimmt sie hinter Paris Rang zwei der bevölkerungsreichsten Citys der Europäischen Union ein. Aufgrund dieser Größe wartet die Metropole auch mit mannigfaltigen Unterkünften auf. Von günstig bis edel, von der einfachen Privat-Pension bis zum exklusiven Markenhotel stehen Ihnen sämtliche Optionen offen. Selbstverständlichen gibt es auch innerhalb der einzelnen Unterkunftskategorien Unterschiede in Sachen Klassifizierung. Ein-Sterne-Hotels, Drei-Sterne-Pensionen, Übernachtungsmöglichkeiten auf Couches und Designer-Häuser mit luxuriösen Suiten wechseln sich ab. Weil es den klassischen Berlin-Touristen nicht gibt und Menschen aller sozialer Schichten hierher reisen, existiert auch keine vorherrschende Hotel-Spezies. Alles ist vertreten, so dass jeder Gast auch die für sich perfekte Destination finden kann.

Hotels

Die Berliner Hotelszene ist bunt gemischt. An renommierten Orten wie dem Potsdamer Platz begegnen Ihnen vorzugsweise Luxushotels, während in den Nebenstraßen eher günstige Häuser angesiedelt sind. Je nach Antlitz des jeweiligen Stadtviertels und der Zahlungskraft der hauptsächlich dorthin reisenden Touristen, sind manche Hotels günstig, andere hochpreisig. Doch das Preisniveau orientiert sich nicht nur an der jeweiligen Location. Weil Berlin die günstigsten Unterkünfte in allen westlichen Hauptstädten aufwartet und darüber hinaus die Konkurrenz groß ist, stimmt auch das Preisleistungsverhältnis der City. Exklusive Häuser verlangen berechtigterweise höhere Beträge pro Person und Nacht als weniger gediegene Hotels. Obwohl in den letzten Jahren der Trend hin zur Edel-Herberge geht, sprengen die Kosten für die Übernachtung keinesfalls das Reisebudget.

Jugendherbergen und Hostels

Die Metropole an der Spree zieht seit jeher vor allem junge Reisende an. Das Flair der Stadt als innovativer Treffpunkt und die insgesamt knapp 100.000 hier lebenden Studenten verleihen Berlin ein jugendliches, freches und kreatives Image. Um den jungen Touristen gerecht werden zu können, wartet die City mit einer Fülle von Hostels und Jugendherbergen auf. Dort übernachtet man zu günstigen Preisen und genießt doch Annehmlichkeiten wie in einem Hotel. Da manche Häuser bereits seit Jahrzehnten existieren, sind sie inmitten der Downtown beheimatet. Direkt am Alexanderplatz, in Mitte oder auf dem Kurfürstendamm stehen ebenso Jugendherbergen zur Auswahl, wie in den ländlicheren Vierteln außerhalb des Zentrums. Aufgrund der Konkurrenzsituation bemühen sich die Berliner Hostels ganz besonders um ihre Gäste. Dies führt dazu, dass die Jugendherbergen der Hauptstadt regelmäßig zu den besten Unterkünften dieser Branche deutschlandweit zählen. Beim jährlichen Ranking schafft es nur selten ein außerberlinersiches Haus unter die Top-5.

Gasthäuser, Pensionen, Bed & Breakfast

Reisende, die den persönlichen Umgang mit den Vermietern schätzen, checken in einer Berliner Pension oder einem Gasthaus ein. Die Vermietungsbetriebe werden in der Regel von den Besitzern oder Pächtern selbst geführt und sind manchmal sogar seit Generationen in familiärer Hand. Ausflugs-Tipps und Hinweise über die Anfahrt zu den Sehenswürdigkeiten erhalten die Gäste aus dem berufenen Munde der Eigentümer. Welche U-Bahn in welchem Takt wohin fährt, erfrägt man beispielsweise im Frühstücksraum. Auch pflegen die Betreiber von Bed & Breakfast-Unterkünften den persönlichen Takt, in dem sie nach den Erlebnissen des Tages fragen und sich erkundigen, ob es den Gästen am Checkpoint Charlie oder auf der Museumsinsel gefallen hat. Weil diese Art der Unterkünfte weniger Komfort bietet als ein Hotel, sind die Übernachtungskosten günstig. Buchen Sie ein Zimmer in einem Gasthaus, wird Ihnen dort eventuell Halb- oder Vollpension ermöglicht. Berliner Bed & Breakfasts und Pensionen servieren ihren Gästen in der Regel nur Frühstück. Ein weiteres Charakteristikum dieser Unterkunftsvariante, das die preiswerteren Gebühren pro Nacht erklärt. Wie modern, schick oder schlicht die Gasthäuser und Pensionen ausgestattet sind, ist individuell. Neben einfachen, zweckmäßig eingerichteten Häusern existieren auch edle Bed & Breakfasts, die mit großzügigen Raumaufteilungen und viel persönlicher Bewegungsfreiheit aufwarten.

Private Wohnungsvermietungen

Couchsurfing ist in. Auch viele Berliner bieten Reisenden an, kostenlos in ihrer Wohnung übernachten und auf diese Weise günstig die Stadt erkunden zu dürfen. Nur wer Mitglieder der Community ist und auch die eigene Couch für Gäste zur Verfügung stellt, kann sich daran beteiligen. Bei Airbnb, der Abkürzung für die englische Übersetzung von Luftmatratze und Frühstück, verlangen die Vermieter allerdings Geld von ihren Gästen. In Berlin stehen eine Fülle von Airbnb's zur Auswahl, wenngleich man auch dafür bei der Webseite des Betreibers angemeldet sein muss. Die Kosten sind preiswerter als im Hotel, dafür kann der Gast nicht mit separaten Räumlichkeiten und einer komfortablen Ausstattung des Urlaubsdomizils rechnen. Zusätzlich zu diesen beiden privaten Anbietern lohnt es sich auch in Kleinanzeigen und im Internet nach Unterkünften zu suchen.

Sonstige Übernachtungsmöglichkeiten

Wer gute Freunde hat, braucht keine Pension und kein Hotel. Fragen Sie bei Ihren Bekannten aus den sozialen Netzwerken nach, ob jemand in Berlin lebt und Platz für Gäste hat. Auch bietet es sich an, in den Semesterferien kurzerhand die Wohnung zu tauschen, um sich den Wohnort des jeweils anderen ein wenig genauer anzusehen. Studiert einer Ihrer Freunde in der Hauptstadt und Sie sind an der Uni in Hamburg, München oder Köln eingeschrieben, kann eine Vereinbarung zwischen Gleichgesinnten getroffen werden.

Camping

In und um die deutsche Kapitale existieren mehrere Wohnmobilhäfen, Stell- und Campingplätze. Auf letzteren kann nicht nur übernachten, wer einen Caravan oder ein Zelt besitzt. Manche Campingplätze verfügen auch über sogenannte feststehende Zelte oder Mobilheime. Um sich dort einzumieten, braucht es keine Campingausrüstung. Die Mobilheime sind in der Regel kleine Hütten oder Container, die ähnlich einer Ferienwohnung eingerichtet wurden. Man nächtigt im Grünen vor den Toren Berlins und besucht untertags die Must-Sees der City. Nach dem Fall der Mauer erwarben manche findige Campingplatzbetreiber brachliegende Industrieanlagen und funktionierten sie zu Stellplätzen um. Eine Reihe dieser Stellflächen sind schlicht ausgestattet. Ihnen fehlen Sanitäranlagen, Stromanschlüsse oder Entsorgungsstation. Andere hingegen warten mit mehr Luxus auf und verfügen beispielsweise sogar über Familienbäder.

Ferienwohnungen

Im gesamten Stadtgebiet werden Ferienwohnungen in allen Preiskategorien vermietet. Weil sie keinen Frühstücksservice bieten, stellen Ferienwohnungen in Berlin eine günstige Alternative zum Hotel dar. Allerdings bedeutet dies auch, dass sich während der Städtereise selbst versorgt werden muss. Zwischen kleinen, für nur zwei Personen geeigneten Appartements und großen Wohnungen, in denen bis zu sechs oder gar acht Menschen gleichzeitig urlauben können, reicht das Spektrum der Berliner Ferienwohnungen. Weil jene nicht selten in ganz normalen Mietshäusern integriert sind, verlangt dies einen rücksichtsvollen Umgang mit den dauerhaften Anwohnern.

Welche Unterkünfte eignen sich für wen?

Jeder Tourist reist mit einer anderen Erwartungshaltung nach Berlin. Jene macht sich nicht nur daran fest, welche Sehenswürdigkeiten man bestaunen möchte, sondern orientiert sich auch danach, wie groß das finanzielle Budget ist, welches Alter die Reisenden haben und wo ihre persönlichen Interessen liegen. Urlauber, die sich verwöhnen lassen wollen, buchen bevorzugt ein Hotel. Individualisten versuchen sich im Couchsurfing und wollen Sie sich einige Tage als echter Berliner fühlen, mieten Sie bestenfalls eine Ferienwohnung.

Touristen

Der klassische Hauptstadttourist möchte binnen weniger Tage die schönsten Ecken der Metropole kennenlernen. Annehmlichkeiten, die beispielsweise ein Hotel bietet, kommen dieser Reise-Spezies zupass, weil sich damit sorglos auf das Bestaunen fokussiert werden kann. Außerdem liegen viele Hotels inmitten der Downtown und garantierten so, nach dem Musical-, Theater- oder Opernbesuch schnell wieder zurück in die Unterkunft zu gelangen. Touristen, die wenig Wert auf Luxus legen aber dennoch ein Frühstück serviert und die Betten gemacht bekommen wollen, erwählen sich Gasthäuser, Pensionen oder Bed & Breakfasts. Wird als Familie oder mit mehreren Freunden gereist, vermag auch die Ferienwohnung eine Option zu sein. Doch macht das Buchen jener nur dann Sinn, bleibt man auch mehrere Tage in der Stadt und scheut man sich nicht davor, für die kulinarische Verpflegung selbst zu sorgen.

Partyurlaub in Berlin

Die Millionenstadt an der Spree glänzt mit ihrem üppigen und hippen Nachtleben. Nicht erst seit den frühen Neunzigern als in Berlin der Techno erfunden wurde, zieht die City Feierfreudige an. Diese Tradition reicht zurück bis in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der Trend ist bis dato ungebrochen. Wer feiern gehen will, möchte sich um sonst nichts Sorgen machen. Ein Hotel offeriert sich vollkommen auf die nächste Party in einer der berühmten Diskotheken Berlins zu konzentrieren. Auch stört sich in den großen Hotels der Hauptstadt niemand daran, kommen die Gäste erst in den frühen Morgenstunden und leicht angetrunken zurück aufs Zimmer. In einer Pension würde man mit so einem Verhalten eher Erstaunen auslösen. In Jugendherbergen und Hostels ist, wie der Name es bereits erraten lässt, die jüngere Generation überproportional hoch vertreten. Auch dort fühlen sich Partyurlauber wohl. Und dies nicht zuletzt deswegen, weil in der Kapitale viele Jugendherbergen unmittelbar in der Innenstadt liegen und eine hervorragende Ausgangsposition für eine Kneipentour repräsentieren. Günstig sind sie außerdem

Kunsturlaub in Berlin

Die Kunstszene in Berlin hat die Stadt zu einem der führenden Kreativ-Wirtschaftsstandorten der Welt gemacht. Designer, Musiker, Maler, Architekten und Schauspieler leben in großer Zahl hier und so ist es nicht verwunderlich, dass sich auch vergleichsweise viele Museen, Galerien, Theater und musikalische Einrichtungen auf dem Stadtgebiet finden lassen. Die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst im Bode-Museum genießen weltweit einen exzellenten Ruf und gehören gemeinsam mit den anderen Ausstellungen der Museumsinsel gar zum Weltkulturerbe der UNESCO. Kunsturlauber zieht es deshalb in die zentral gelegenen Hotels der Metropole, damit sie es bis zu den berühmten Gemälden der Neuen Nationalgalerie oder den Werken im Kunstgewerbemuseum am Potsdamer Platz nicht allzu weit haben.

Wellnessurlaub in Berlin

Soll bei einer Städtereise Spa und Sightseeing gleichermaßen berücksichtigt werden, entscheidet man sich für einen Aufenthalt in einem der Berliner Wellnesshotels. Jene liegen sowohl innerhalb der Downtown wie auch in den schönen, von zahllosen Seen und Wäldern dominierten Vorstadtbezirken. Hotels mit einem üppigen Angebot an Beauty-Anwendungen, Whirlpools und Massagen sind in der Relation luxuriöser ausgestattet als andere Häuser. Dennoch dürfen Wellnessurlauber eine Auswahl treffen. Im Zentrum beheimatete Wellness-Oasen setzen gerne auf nüchterne Ästhetik, während diejenigen außerhalb der Innenstadt auf noble Bausubstanz Wert legen. In ehemaligen Schlössern oder Herrenhäusern untergebrachte, warten zweitgenannte Spa-Hotels häufig mit einem hübschen Garten und Seeblick auf.

Schulklassen und Reisegruppen

Für eine Abschlussfahrt nach Berlin sprechen nicht nur das legendär üppige Nachtleben und die vielfältigen Sehenswürdigkeiten. Auch der bunte Reigen an günstigen Hotels und ebensolchen Jugendherbergen trägt dazu bei, eine unvergessliche Klassenfahrt zu verleben. Schulklassen sollten bei der Wahl ihres Domizils darauf achten, dass dort auch wirklich alle Schüler problemlos in unmittelbarer Umgebung zueinander untergebracht werden können. Verteilt sich die Klasse beispielsweise auf acht Stockwerke, haben die Lehrer ihre liebe Not mit der Aufsichtspflicht. Diese Problematik entsteht bei Reisegruppen, die sich aus volljährigen Personen zusammensetzen, natürlich nicht. Jenen Touristen sei das Nächtigen in Hotels ans Herz gelegt, wobei natürlich auch Gasthäuser und Pensionen als Unterkünfte dienen können. Da letztgenannte Übernachtungsmöglichkeit allerdings kein Abendessen bietet, entscheiden sich viele Veranstalter dafür in ein Mittelklasse-Hotel zu gehen.

Geschäftsleute

Das Gros der Geschäftsreisenden übernachtet in den Berliner Hotels. Weil die Metropole sowohl wirtschaftlich wie auch politisch zu den führenden Zentren des Kontinents gehört, hat sich vor allem die hochpreisigere Hotellerie auf die Bedürfnisse der beruflich bedingt Gastierenden eingerichtet. Viele Häuser sind technisch auf dem aktuellsten Stand und versuchen ihren Gästen beispielsweise mit flächendeckendem WLAN den Aufenthalt so bequem als möglich zu machen. Überdies offerieren sie Konferenz- und Vortragsräume. Gerade zu Messezeiten buhlen die Hotels um Geschäftsreisende. Müssen Sie und weitere Kollegen aus geschäftlichen Gründen für längere Zeit in Berlin verweilen, besteht überdies die Möglichkeit eine Ferienwohnung zu buchen. Firmen, die ihre Mitarbeiter auf mehrtägige oder gar -wöchige Lehrgänge und Seminare schicken, greifen in den letzten Jahren bevorzugt zu dieser Art der Unterbringung.

Romantischer Städtetrip

Beim Candle-Light-Dinner den Blick auf die City inhalieren und im Spa-Bereich eine Partner-Ayurveda-Anwendung genießen, stehen bei einem romantischen Städtetrip zum Beispiel auf dem Programm. Derartige Annehmlichkeiten ist nur ein Hotel zu bieten im Stande. Ob Sie sich allerdings für ein exklusives oder eher gemütliches Haus entscheiden, obliegt Ihrem persönlichen Geschmack. Zweisame, unvergessliche Momente lassen sich im Übrigen auch in den Unterkünften etwas außerhalb der Downtown genießen. Zwar ermöglichen diese nicht zwangsläufig beim Frühstück im Bett auf den Fernsehturm zu blicken, doch liegen sie mitunter an einem der vielen Berliner Gewässer. Verliebte entscheiden sich auch gerne für ungewöhnliche Hotelkonzepte oder geben den luxuriösen Annehmlichkeiten eines 5-Sterne-Hauses den Vorrang.

Fazit

Ein Hotel in der Bundeshauptstadt zu finden ist einfach. Aufgrund der schieren Größe der Stadt und der immer bedeutsamer werdenden Tourismusbranche hat sich die Anzahl der verschiedenartigen Unterkunftsmöglichkeiten enorm erhöht. Zählte man auf dem Berliner Stadtgebiet im Jahr 2001 noch 11,3 Millionen Übernachtungen pro Jahr, waren es 2014 bereits 28,7 Millionen. Eine solch sprunghafte Steigerung von 154 Prozent binnen gut eines Jahrzehnts bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Nicht nur die Gästezahlen sind in die Höhe geschnellt. Um die Touristen auch adäquat unterbringen zu können, haben sich auch die Übernachtungsbetriebe vervielfältigt. Und dies in allen Segmenten. Von günstig bis edel stehen Ihnen als Berlinreisender sämtliche Optionen offen. Aufgrund dessen verlangt die Wahl des passenden Hotels, der günstigsten Unterkunft nun doch einen höheren Zeitaufwand. Entscheidend ist, dass Touristen im Vorhinein genau abwägen, welche Erwartungen sie an ihren Stadttrip, ihre Reisen nach Berlin haben. Ein Hotel außerhalb der City und ein wenig im Grünen gelegen ist genauso möglich wie inmitten der Downtown zwei Gehminuten vom Alexanderplatz entfernt. Dass sich die Hotelkosten an der Ausstattung des Hauses, der Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln und der Idylle des Ortes orientieren, versteht sich von selbst.

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