Hotel Berlin Hauptbahnhof

Hotels nahe Berlin Hauptbahnhof

Mit der Wahl eines Hotels nahe Berlin Hauptbahnhof entscheiden sich Touristen wie Geschäftsreisende nicht nur für eine ideale Anbindung an die Züge des Fernverkehrs, sondern haben auch einen zentralen Standort nahe der historischen Stadtmitte und dem Regierungsviertel. Die City West am Kurfürstendamm und der Alexanderplatz im Osten sind etwa gleich weit entfernt – die Fahrt mit der S-Bahn dauert jeweils nur ein paar Minuten.

Ein neues Zentrum entsteht

Übernachten in Berlin

Die Wunden, die die Teilung Berlins in der Stadt hinterlassen hat, verheilen. Nicht nur der Bauboom am Potsdamer Platz ist ein Symbol für das neue Leben in einem Bereich, der fast vier Jahrzehnte lang ein leerer Todesstreifen war. Auch der Standort des neuen Hauptbahnhofs, des früheren Lehrter Bahnhofs, liegt unmittelbar westlich der Sektorengrenze. Wer den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal parallel zu den Gleisen über die Hugo-Preuß-Brücke in Richtung Charité überquert, wäre am Alexanderufer sofort auf die sogenannte Vorderlandmauer getroffen – wenn er denn überhaupt so weit gekommen wäre, denn die politische Grenze zwischen West- und Ost-Berlin befand sich bereits am westlichen Kanalufer, genau dort, wo heute der Hauptbahnhof endet. Stand der neue Hauptbahnhof zunächst noch ziemlich allein auf weiter Flur, sind dort mittlerweile mehrere große Hotels verfügbar. Die Bebauung entstand nördlich des Bahnhofs sowie auf der schöneren Südseite, wo der Platz bis zum Ufer der Spree aber begrenzt ist. Dafür genießt man dort aber die Aussicht auf Spreebogenpark, Bundeskanzleramt und Reichstag.

Hotel in Berlin am Hauptbahnhof
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300.000 Reisende und Besucher zählt der Hauptbahnhof täglich.

Umstritten, aber mittlerweile akzeptiert

Mehr als zehn Jahre dauerte die Fertigstellung des neuen Hauptbahnhofs einschließlich der Nebengebäude, und letztendlich ist es wohl dem Zieltermin Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu verdanken, dass der Bahnhof – wenn auch mit verkürzten Bahnsteigdächern in West-Ost-Richtung – rechtzeitig zu diesem Ereignis fertiggestellt wurde. Dass durch das kurze Dach nun je nach Zugreihung ausgerechnet die Fahrgäste der ersten Klasse im Regen stehen, stört den Berliner Senat weniger als die befürchtete zusätzliche Lärmbelastung in den angrenzenden Wohngebieten. Die Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht scheiterte allerdings, die bereits fertiggestellten Dachelemente sind bis heute eingelagert. Auch um den Tiefbahnhof in Nord-Süd-Richtung gab es Ärger. Architekt Meinhard von Gerkan hatte hier eine helle Gewölbedecke vorgesehen, gebaut wurde letztendlich eine viel günstigere gewöhnliche Flachdecke. Die gerichtliche Auseinandersetzung endete mit einer Zahlung der Bahn an eine Stiftung zugunsten junger Architekten, und die Flachdecke bleibt, wie sie ist. Selbst um den Namen des Bahnhofs gab es Streit. Die Berliner entschieden sich mit 70 % Mehrheit für den traditionellen Namen Lehrter Bahnhof, die Bahn wollte einen Hauptbahnhof und setzte sich durch. Nur auf den S-Bahnsteigen gibt es noch Schilder mit beiden Bezeichnungen. Richtig verärgert waren die Westberliner darüber, dass ihr heimlicher Hauptbahnhof Berlin Zoologischer Garten, zentral in der City West am Kurfürstendamm gelegen, mit Eröffnung des Hauptbahnhofs entgegen ursprünglicher Zusage seinen Fernverkehr verlor. 300.000 Reisende und Besucher zählt der Hauptbahnhof mittlerweile täglich – ein gutes Argument für die Vermietung von 15.000 m² an Shopbetreiber und Gastronomie.

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