Hotel Berlin Moabit

Günstig und gut gelegen: Unterkünfte in Berlin-Moabit

Entscheidet sich der Gast für ein Hotel in Berlin Moabit, schlägt er gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Der Ortsteil gehört seit der Verwaltungsreform 2001 zum Bezirk Mitte, und das macht sich in einer günstigen Lage zu den Attraktionen der City West und zum Regierungsviertel bemerkbar. Zugleich könnte die Verkehrsanbindung nicht besser sein. Im Südosten von Moabit liegt der neue Berliner Hauptbahnhof, durch den Norden verläuft die 37 Kilometer lange Ringbahn, auf der die S-Bahn die Berliner Innenstadt in rund einer Stunde umrundet. Im Nordwesten von Moabit endet auch die Stadtautobahn A 100.

Von hier aus sind es weniger als drei Kilometer Luftlinie zum Flughafen Tegel.

Kein Preisaufschlag für einen In-Quartier

Übernachten in Berlin

Moabit hat für Touristen vielleicht nicht den klangvollen Namen wie Kreuzberg oder Friedrichshain. Angesagte Viertel oder Kieze bedeuten aber oft auch steigende Preise für die Übernachtung. Die Kosten für ein Hotel in Berlin Moabit halten sich dagegen in Grenzen, zumal es reichlich Auswahl in allen Preisklassen gibt. Die Gegend um den Hauptbahnhof ist etwas teurer, nicht nur wegen der Nähe zum Fern- und Regionalverkehr. Hier wohnt man unmittelbar am Spreebogenpark und dem Großen Tiergarten, Bundeskanzleramt und Reichstag sind nur einen Steinwurf entfernt.

Hotel in Berlin-Moabit
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Der Ortsteil gehört seit der Verwaltungsreform 2001 zum Bezirk Mitte.

Moabit ist mehr als ein Gefängnis

Aber vielleicht möchten Sie ja eine ganz andere Seite von Moabit kennenlernen. Der Ortsteil zwischen Spree im Süden und Westhafenkanal im Norden glänzt durch eine interessante Ansammlung von Industriekultur, etwa die Schultheiss-Brauerei von 1871, das Drehstrom-Kraftwerk von 1899 oder die AEG Turbinenfabrik von 1909. Das Geburtshaus von Kurt Tucholsky, Lübecker Straße 13, wird heute vom Kunstprojekt Kurt-Kurt genutzt, das in Moabit Kunstprojekte für den öffentlichen Raum realisiert. Viele Gäste – und auch die Berliner selbst – verbinden den Ortsteil Moabit mit der denkmalgeschützten Justizvollzugsanstalt, dem früheren Königlichen Untersuchungsgefängnis aus dem Jahr 1877. Prominente Gefangene saßen hier ein: der Schriftsteller Wolfgang Borchert, der in der Nazizeit nach einer Parodie auf Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels wegen Wehrkraftzersetzung verurteilt wurde, die Politiker Ernst Thälmann und Karl Liebknecht, der Theologe Martin Niemöller, aber auch der RAF-Terrorist Andreas Baader und der frühere Rechtsanwalt Horst Mahler, ebenfalls früheres RAF-Mitglied und als Terroristen-Anwalt bekannt geworden, später mehrfach wegen Volksverhetzung, Bankraub und Gefangenenbefreiung verurteilt. Aber auch Erich Honecker und Erich Mielke saßen nach der deutschen Vereinigung in Moabit ein. Bedeutung genießt Moabit heute außerdem als Sitz des größten Kriminalgerichts in Europa. Rund siebenhundert Staatsanwälte und Richter sind hier tätig. Zudem erinnert ein Geschichtspark an das ehemalige Zellengefängnis Moabit, gelegen an der Lehrter Straße, das bis 1958 abgerissen wurde.

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