Hotel Berlin Mitte

Übernachten im Berliner Shopping- und Ausgehviertel

Nein, kein Druckfehler in der Überschrift – denn so, wie Sie bei der Suche nach einem Hotel in Berlin Mitte auf den Artikel verzichten, bleibt dieser auch im allgemeinen Sprachgebrauch weg: Der Berliner „wohnt in Mitte“ oder „fährt nach Mitte“. Und dabei meint er meist den Ortsteil, nicht den Bezirk. Den Bezirk gibt es seit der Verwaltungsreform 2001 Der Begriff Berlin Mitte ist doppeldeutig. Daran sollten Sie auch bei der Hotelsuche im Zentrum der Hauptstadt denken. Im engeren Sinn umfasst der Ortsteil Mitte eine Fläche von etwa 10 km², die allerdings gespickt ist mit den für die meisten Touristen wohl interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Bezirk Mitte, der mit der Verwaltungsreform des Jahres 2001 entstand, umfasst dagegen neben dem Ortsteil Mitte noch fünf weitere Gebiete. Das sind im Uhrzeigersinn Tiergarten, das Hansaviertel, Moabit und Wedding, die alle westlich von Mitte liegen, sowie Gesundbrunnen im Norden. Zusammen sind das knapp 40 km² mit 370.000 Einwohnern, davon 45 % Menschen mit ausländischem Pass oder Migrationshintergrund – ein echter Multi-Kulti-Bezirk also.

Shopping- und Ausgehviertel

Übernachten in Berlin

Aber bleiben wir im Ortsteil Mitte. An Touristen-Hotels in Berlin Mitte besteht kein Mangel, denn die kurzen Wege zu den Sehenswürdigkeiten sind bei Berlin-Besuchern beliebt. Pariser Platz und Brandenburger Tor sind die unbestrittenen Top-Attraktionen. Der Bundesstraße 2, besser bekannt als Unter den Linden folgend, quert man nach zehn Minuten Spaziergang zunächst die Friedrichstraße mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Die Humboldt-Universität zur Linken und den Bebelplatz zur Rechten gelangt man nach weiteren zehn Minuten über die Schlossbrücke auf die Museumsinsel. Hier begeistern die Alte Nationalgalerie, das Pergamon-Museum und das Neue Museum mit der weltberühmten Büste der Nofretete ebenso wie der Berliner Dom. Längst fällt der Blick vom Schlossplatz auf den Fernsehturm am Alex. Vor dem zweiten Weltkrieg war der Alexanderplatz einer der verkehrsreichsten Plätze Europas. Mit der deutschen Teilung wurde es im Zentrum Ostberlins ruhig, trotz eines umfassenden Wiederaufbaus im Zuge der sozialistischen Stadtplanung. Von der ungesunden Ruhe ist aber heute nichts mehr zu bemerken, der Alex ist lebendig wie eh und je. Nicht versäumen dürfen Sie das unmittelbar benachbarte Nicolai-Viertel, den ältesten Teil Berlins. Dass diese herrliche Altstadtbebauung nach schweren Kriegsschäden erst 1987 zur 750-Jahr-Feier Berlins wieder hergestellt wurde, sieht man ihr wirklich nicht an.

Unterwegs auf der Stadtbahn

Die Stadtbahn bringt Sie von Ihrem Hotel in Berlin Mitte bequem zu den genannten Plätzen. Berlin Hauptbahnhof, der ehemalige Lehrter Bahnhof, befindet sich unmittelbar westlich des Ortsteils Mitte an der früheren Sektorengrenze. Friedrichstraße, Hackescher Markt und Alexanderplatz liegen am Weg, und hinter dem Bahnhof Jannowitzbrücke verlässt die Strecke Berlin Mitte. Auf der Stadtbahn verkehren die S-Bahnen im dichten Takt. Aber die Stadtbahn ist auch selbst eine Sehenswürdigkeit. Die 1882 eröffnete Hochbahn verläuft zu einem großen Teil auf gemauerten Viadukten. In den berühmten S-Bahn-Bögen unterhalb der Gleise laden Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte zum Besuch.

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