Hotels in der Nähe von Berlin

Brandenburg, Potsdam & Co: Hotels nahe Berlin

Hotels in der Nähe von Berlin erlauben es, einen Hauptstadturlaub mit der grünen Umgebung Brandenburgs zu verbinden. Ein paar Kilometer außerhalb der Stadt gibt es Unterkünfte zudem zu deutlich besseren Preisen. Günstige Fahrkarten der Berliner Verkehrsbetriebe für die Zone ABC machen den Wechsel zwischen Stadtpanorama und Landidylle zu einem preisgünstigen Vergnügen.

Eine Grenze, die keine mehr ist

Übernachten in Berlin

Ob Sie sich in Berlin oder in Brandenburg aufhalten, werden Sie heute – außer durch einen Blick auf die Karte – kaum feststellen können. Grenzverläufe sind zumindest für den Besucher nicht mehr von praktischer Bedeutung. Das war nicht immer so, stellte doch die Grenze zwischen West-Berlin und Brandenburg zugleich die Trennung zwischen zwei Machtblöcken, zwei Ideologien dar. Besonders krass war das Leben in der einzigen ständig bewohnen Exklave Steinstücken. Dreihundert Menschen wohnten hier, umgeben von den Mauern der DDR. Zugang gab es zwanzig Jahre lang nur durch die DDR, und wer zu Besuch wollte nach Steinstücken, musste dort einen Zweitwohnsitz anmelden. Die alltäglichen Probleme wurden noch dadurch verschärft, dass die Exklave durch die sogenannte Kanonenbahn zerteilt wurde und sich die einzige Brücke über die Schienen auf DDR-Gebiet befand. Das Leben in Steinstücken änderte sich 1972 mit dem Bau einer Korridor-Straße. Steinstücken wurde zur Attraktion für die West-Berliner, mit der Ruhe war es vorbei, und der Quadratmeterpreis für Grundstücke stieg von 13 auf 700 Mark. Der kuriose Grenzverlauf zwischen Berlin und Brandenburg besteht hier, im äußersten Südwesten der Stadt, bis zum heutigen Tag.

Hotels in der Nähe von Berlin
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Potsdam mit seinen preußischen Schlössern ist schon für sich genommen eine Sehenswürdigkeit, die den Vergleich mit Berlin und der Museumsinsel nicht scheuen muss.

Wasser als natürliche Grenze

Eine touristisch interessante Lage für Hotels in der Nähe von Berlin ist der Bereich um Potsdam und der nördlich gelegene Königswald mit den Havelseen. Potsdam mit seinen preußischen Schlössern ist schon für sich genommen eine Sehenswürdigkeit, die den Vergleich mit Berlin und der Museumsinsel nicht scheuen muss. Mit dem Schiff überquert man auf der Havel die Landesgrenze nach Berlin und gelangt zum Großen Wannsee und weiter nach Spandau. Potsdam liegt in der Tarifzone C der Berliner Verkehrsbetriebe. Die Tageskarte für den Bereich ABC ist nicht einmal einen Euro teurer als der Berliner Innenstadtbereich AB.

Ein Blick nach Osten

Wechseln wir vom Westen Berlins nach Osten. Auch hier läuft die Grenze nach Brandenburg quer durchs Wasser oder an den Ufern entlang. Das beliebte Freizeit- und Erholungsgebiet am Großen Müggelsee befindet sich noch komplett auf Berliner Stadtgebiet. Deshalb ist der Müggelsee auch Berlins größtes Gewässer. Gleich östlich davon wird aber der Dähneritzsee zwischen den beiden Bundesländern aufgeteilt. Köpenick mit seiner Altstadt stellt einen hervorragenden Ausgangspunkt dar, ebenso Königs Wusterhausen am Rande des Spreewalds. Ein besonderer Ausflugstipp ist die Woltersdorfer Straßenbahn, die vom S-Bahnhof Rahnsdorf zur Station Woltersdorf Schleuse am Flakensee verkehrt. Die über fünfzig Jahre alten Straßenbahnwagen gehören nicht zu einem Museum, sondern sind hier im ganz normalen Regelbetrieb zu erleben.

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