Günstige Hotels Berlin Mitte

Berlin Mitte: Günstige Hotels

Günstige Hotels sind in Berlin Mitte nicht ganz so häufig anzutreffen wie in den Randbezirken. Aber es gibt durchaus Alternativen zum Adlon Kempinski am Brandenburger Tor, zum The Ritz-Carlton am Potsdamer Platz oder zum Sofitel am Gendarmenmarkt, wo man seine gesamte Urlaubskasse für eine Nacht opfern müsste. Es muss ja nicht gleich ein Schlafplatz im Hostel sein – einfache Hotels machen auch in guter Lage Top-Angebote.

Welche Mitte darf es sein?

Übernachten in Berlin

Seit der Verwaltungsreform des Jahres 2001 ist der Begriff Berlin Mitte nicht mehr eindeutig. Der Bezirk Mitte umfasst jetzt zusätzlich zum gleichnamigen Ortsteil auch Gesundbrunnen, Wedding, Moabit, das Hansaviertel und Tiergarten. Insgesamt sind das fast 40 km² mit 370.000 Einwohnern, vergleichbar etwa mit Bochum oder Wuppertal. Wer glaubt, in Berlin Mitte günstige Hotels in zentraler Lage gefunden zu haben, hat unter Umständen zwei Stunden Fußmarsch bis zur Museumsinsel oder bis zum Potsdamer Platz zu bewältigen. Legen Sie Wert auf kurze Wege, stellen Sie sicher, dass Sie bei der Hotelsuche den Ortsteil – und nicht den Bezirk – Mitte meinen. Mit etwas mehr als drei Kilometern Ausdehnung zwischen Brandenburger Tor im Westen und Alexanderplatz im Osten sind die Entfernungen hier überschaubar. Am einfachsten ist es, wenn Sie bei der Buchung über eine Webseite die Kartenansicht aktivieren und Ihr Hotel danach auswählen.

Günstige Hotels in Berlin Mitte
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Günstige Hotels sind in Berlin Mitte nicht ganz so häufig wie in den Randbezirken.

Friedrichstraße als Verkehrsknotenpunkt

Vielleicht muss es aber gar nicht die Mitte von der Mitte sein. Das Zentrum Berlins ist mit schnellem Nahverkehr per S- und U-Bahn hervorragend erschlossen. Schauen Sie nach günstigen Hotels in Berlin Mitte, indem Sie die anderen Ortsteile des Bezirks in Betracht ziehen. Der Bahnhof Gesundbrunnen ist beispielsweise das nördliche Drehkreuz des S-Bahn-Rings um die Stadt. Hier treffen Ringbahn und die Nord-Süd-Strecke aufeinander. Letztere führt über Friedrichstraße und Potsdamer Platz zum Südkreuz. Der Bahnhof Friedrichstraße wiederum ist die Verknüpfung mit der von West nach Ost verlaufenden Stadtbahnstrecke, die die City West mit dem östlichen Zentrum am Alexanderplatz verbindet.

Tages- oder Wochenkarte statt Touristenticket

Die praktischste Möglichkeit für die Nutzung des Berliner Nahverkehrs ist eine Tages- oder Wochenkarte. Das ist preisgünstig und lohnt schon ab drei Fahrten, die länger als eine Kurzstrecke sind. Die besonders beworbenen Touristen-Fahrkarten sind teurer als die regulären Zeitkarten. Dafür gibt es aber auch ermäßigte Eintritte in Museen, Rabatt auf Stadtrundfahrt und Schiffstouren oder im Restaurant. Können Sie darauf verzichten, sind Sie mit der normalen Karte besser bedient. Unser Tipp: Machen Sie die Stadtrundfahrt einfach mit den Buslinien 100 oder 200, ohne extra dafür zu zahlen. Die berühmten Doppeldecker verkehren zwischen Bahnhof Zoo und Alexanderplatz.

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