Billige Hotels Berlin

Berlin: Billige Hotels

Es muss ja nicht gleich das Adlon Kempinski sein – billige Hotels in Berlin erlauben das Abenteuer Hauptstadt, wenn die Reisekasse nicht so prall gefüllt ist und etwas Geld zum Ausgehen übrig sein soll. Richtig sparen lässt sich nicht nur beim Verzicht auf Hotelsterne, sondern auch durch die Wahl der Reisezeit und den Verzicht auf eine sehr zentral gelegene Unterkunft.

Privatsphäre nur hinter dem Vorhang

Übernachten in Berlin

Erträgt man das Schnarchen von zehn Personen und ist statt einer Wand mit einem blickdichten Vorhang am Bett zufrieden, ist eine Nacht im Berliner Hostel oder einer Jugendherberge ab etwa 10 € zu haben. So viel Gemeinschaftssinn ist aber nicht jedermanns Sache. Das Zwei-Sterne-Hotel ist nicht allzu viel teuer und bietet dafür ein eigenes Zimmer. Viele Hotels sind in ehemaligen Berliner Wohnhäusern entstanden. Das bedeutet, dass nicht unbedingt jedes Zimmer ein eigenes Bad besitzt. Wer zwar allein schlafen möchte, sich bei der Benutzung des Sanitärbereichs aber zeitlich mit den Bewohnern des Nachbarzimmers arrangieren kann, wird mit einem günstigen Preis entschädigt.

Billige Hotels in Berlin
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Richtig sparen lässt sich nicht nur beim Verzicht auf Hotelsterne.

Messezeiten sind teuer

Zu den Zeiten der großen Messen wie der Grünen Woche, der Internationalen Tourismusbörse und der Funkausstellung sind die rund achthundert Beherbergungsbetriebe mit 140.000 Betten gut ausgelastet. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis: In Berlin billige Hotels während der Messewochen zu finden, ist ziemlich aussichtslos – es sei denn, Sie entscheiden sich für ein Backpacker-Haus, das für Geschäftsreisende nicht in Frage kommt. Über das Jahr gesehen liegt die Auslastung der Hotels und Pensionen bei etwas über 60 %. Das ist zwar im bundesweiten Vergleich viel, zeigt aber gleichzeitig, dass zu den meisten Zeiten kein Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten herrscht.

Es muss nicht immer die City sein

Am Gendarmenmarkt, Unter den Linden oder am Kurfürstendamm gibt es eine ganze Reihe nobler Unterkünfte. Natürlich kann man auch hier ein Schnäppchen machen, vor allem wenn man nach einer günstigen Pension in einer Seitenstraße schaut. Wesentlich erfolgversprechender ist aber die Suche nach einem billigen Hotel in Berlins Außenbezirken. Neben dem besseren Preis – oder alternativ mehr Qualität und Komfort für dasselbe Geld – sprechen drei Gründe für eine Randlage: Erstens haben Ortsteile wie Spandau oder Köpenick selbst viel zu bieten. Zweitens muss man je nach Ausflugsziel – zum Beispiel Wannsee, Potsdam oder Babelsberg im Westen, Spreewald im Südosten – nicht durch die Innenstadt. Und drittens bringen die S-Bahn oder die Regionalzüge Besucher auch aus den scheinbar entlegenen Stadtteilen in kürzester Zeit zum Alexanderplatz, zur Museumsinsel und zum Brandenburger Tor, tagsüber in dichtem Takt und auch bis tief in die Nacht, ergänzt durch ein eigenes Nachtbus-Netz.

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