Hostel Berlin Mitte

Günstig wohnen im Herzen Berlins

Hostels sind in Berlin Mitte als billige Unterkunft für Individualreisende etabliert. Wer auf Komfort und ein Stück weit auch auf Privatsphäre verzichten kann, findet in Hostels oder Jugendherbergen extrem günstige Möglichkeiten, mitten im Zentrum der Hauptstadt zu wohnen, die besten Attraktionen der Stadt fußläufig zu erkunden und trendige Ausgehviertel direkt vor der Tür zu erleben.

Erlebte Geschichte in Berlin Mitte

Übernachten in Berlin

Der Ortsteil Mitte und der etwas weiter gefasste gleichnamige Bezirk beherbergen nicht nur die historischen Stadtteile des alten Berlins, insbesondere das Ende der 1980er Jahre sorgfältig restaurierte Nikolai-Viertel. Auch die Regierungseinrichtungen wie Bundeskanzleramt und Reichstag sind in Mitte angesiedelt. Im Westen reicht Mitte – im Berliner Sprachgebrauch übrigens stets ohne Artikel – bis zum Brandenburger Tor, in der anderen Richtung gehört der Alexanderplatz, das östliche Zentrum der Stadt, und das Gebiet bis zur Jannowitzbrücke zu Mitte. Egal ob Holocaust-Gedenkstätte, Gendarmenmarkt, Checkpoint Charlie, Museumsinsel mit Pergamonmuseum und Berliner Dom, Rotes Rathaus oder Fernsehturm am Alex auf dem Besuchsprogramm stehen – ein Hostel in Berlin Mitte ist stets der zentrale Ausgangspunkt. Zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz liegen keine drei Kilometer Luftlinie.

Unterschiede zwischen Hostel, Hotel und Jugendherberge verschwimmen

Die Idee preiswerter Reiseunterkünfte hat sehr verschiedene Wurzeln. In Deutschland waren es eher die auf Gruppenreisen ausgerichteten Jugendherbergen, während der Begriff Hostel und die ersten nach diesem Prinzip auf Einzelreisende ausgerichteten Unterkünfte in den 1970er Jahren aus Australien, Indien und Südostasien nach Europa kamen. Nach einem Rechtsstreit über die Marke „Jugendherberge“ zwischen dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) und dem Anbieter A&O Hotels und Hostels wurde der erst seit dem Jahr 2000 geschützte Begriff beim Deutschen Patent- und Markenamt 2009 wieder gelöscht. Ein Hostel darf sich also jetzt auch Jugendherberge nennen und mit diesem Begriff werben. Bei der Internet-Recherche nach einem Hostel in Berlin Mitte fällt auf, dass die Trefferliste auch viele einfache Hotels der Zwei-Sterne-Kategorie umfasst. Die Übergänge sind fließend – Hostel bedeutet also nicht nur Schlafsaal und Gemeinschaftsbad für 10 € pro Nacht. Es gibt auch durchaus bessere Zimmerkategorien, allerdings dann auch zu Preisen bis zu 60 €, die das Niveau normaler Hotels erreichen.

Konzentration auf Berlin

Auch wenn Deutschlands erste Hostels 1991 in Lübeck und Donaueschingen entstanden, konzentrierten sich etwa ab dem Jahrtausendwechsel die Neueröffnungen eindeutig auf Berlin. Gegen die pulsierende Hauptstadt, die nach dem Ende der Teilung von der jungen Generation neu entdeckt wurde, konnten selbst die Großstädte Hamburg, München und Köln nicht konkurrieren. Hostels in Berlin Mitte bieten damals wie heute nicht nur den Vorzug der preisgünstigen Übernachtung, sondern sind auch ideale Kontaktplattformen für Menschen aus aller Welt, die beim gemeinsamen Frühstück oder in abendlicher Geselligkeit Erfahrungen und Weltanschauungen austauschen.

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