Wohngenossenschaften Berlin

Wohnungsgenossenschaften Berlin

Keine Sorge", sagen die Genossen in Berlin. Die meisten Genossenschaftswohnungen sind in Berlin sowie im neu gegründeten Wohnungsunternehmen "Neuer Weg" konzentriert. Genossenschaftsinstitut der Humboldt-Universität zu Berlin:. Wohnungsbau-Genossenschaft Groß-Berlin eG. in Berlin-Spandau Hakenfelde.

Investition: Wohnungsbaugenossenschaften mit hoher Dividende - Konjunktur

Das Interesse ist im Weinkeller, die Sparenden spüren die Enteignung. Die Europaeische Nationalbank hat den Leitzinssatz wieder auf 0,25 Prozentpunkte erhoeht. In der Regel sind es vier Prozentpunkte pro Jahr für einen Investor, der Aktien einer Wohnungsgenossenschaft zeichnete. Manche Provider, wie z.B. die Wohnungsbaugesellschaft des Hannoverlandes, haben kürzlich bis zu sechs Prozentpunkte verteilt.

In den rund 2.000 Wohnbaugenossenschaften werden rund 2,2 Mio. Wohneinheiten verwaltet. Bundesweit betrug die jüngste Verzinsung 3,49Prozentpunkte. Für das Jahr 2012 zahlten die Wohnungsbaugesellschaften in Berlin ebenfalls drei bis vier Prozentpunkte aus. Die verhältnismäßig gute Ausschüttung ist laut Béolina möglich, "weil sich die Kooperative die Mühe ersparen kann, normale Bankdarlehen zur Investitionsfinanzierung aufzunehmen und den Nutzen an die Gesellschafter weiterzugeben".

Waehrend die Firma Bérolina, die derzeit auf dem Gebiet der Mauer in Mitteldeutschland neue energieeffiziente Wohneinheiten errichtet, vor kurzem drei Prozentpunkte verteilt hat, hat beispielsweise die Bayerische Gesellschaft fuer Baugenossenschaften (BBG) vier Prozentpunkte verteilt. Sie ist mit 8800 Einwohnern und 6779 eigenen Apartments auch eine der größten im Großraum Berlin. Um teilzunehmen, müssen neben 50 EUR Eintritt wenigstens zwei Aktien zu je 200 EUR gezeichnet werden.

So sind bei der Ideale AG mit 7400 Mitarbeitern und 4252 Apartments u.a. in Rudow, Neuenkölln und Liechtenstein drei Aktien für 540 EUR zuzüglich einer Eintrittsgebühr von 30 EUR obligatorisch. Kürzlich hat die ideale AG auch eine Ausschüttung von vier Prozentpunkten vorgenommen. Dabei sind die Fristen in der Regel sehr lang. Einige Kooperativen bevorzugen auch nur die Personen, die wirklich in einem Genossenschaftseigentum leben.

Im Jahr 1956 beispielsweise hat die Wohnungsbaugenossenschaft Potsdam den Überschuss nicht als Ausschüttung ausgeschüttet, sondern in die Rücklage eingestellt. Daher ist es ratsam, die Statuten der Genossenschaften vor der Anlage zu durchlesen. Es ist auch offensichtlich, dass es keine Gewähr dafür gibt, dass die Kooperative erfolgreich sein wird. "Allerdings ist das Risiko eines Verlusts bei einer sorgfältigen Selektion relativ gering", meinen die Fachleute von "Ökotest", die vor kurzem die genossenschaftliche Beteiligungsform näher erprobt haben.

Laut GdW-Sprecherin Katharina Bukardt wird jede Kooperative auch von außen geprüft. Die Finanzkraft und Ernsthaftigkeit einer Kooperative zeigt sich laut Burkardt in der Beziehung zwischen Gesellschaftern und Wohnungen: "Wenn eine Kooperative 3.000 Wohneinheiten mit 3.000 bis 5.000 Personen hat, dann ist das viel besser als eine mit 30 Wohneinheiten und 3.000 anderen.

Mit einer Verzinsung von sieben Prozentpunkten lockte die Wohnbaugenossenschaft Einwohner von Erfurt rund 1.400 Investoren an, musste aber 2011 Konkurs anmerken. Sie sollten sehr sorgfältig sein, wenn die Zinssätze sehr hoch sind. "Die Insolvenzrate ist jedoch in der Branche mit rund 0,2 Prozentpunkten "sehr niedrig". Von den 2000 Wohnungsbaugenossenschaften verfügen 48 über eine befristete Bankenlizenz und führen auch Normalzinsprodukte wie Sparhefte, Termineinlagen, Riester-Produkte oder Anleihen.

In einen Selbsthilfefond, der Ende 2012 21,5 Mio. EUR aufgelaufen war und im Konkursfall eingreifen soll, einzahlen. Die deutschen Investoren hatten zum selben Zeitraum 2,4 Mrd. EUR in Sparprodukte bei Wohnungsgenossenschaften investiert, 200 Mio. EUR mehr als ein Jahr davor. Im Gegensatz zu den Ausschüttungen der Aktien ist aber auch das Interesse der Kooperativen inzwischen spürbar zurückgegangen.

Auch in Berlin bieten zwei Provider Bankgeschäfte an. Im Jahr 1892 beispielsweise bezahlt die Baugenossenschaft Berlin 1,25 vom Hundert für einjähriges Festgeld ab 5.000 EUR und 1,5 vom Hundert mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Die offizielle Wohnungsbaugesellschaft zu K?penick-EWG setzt sogar nur ein Prozent auf ein Jahr alte Kundeneinlagen und 1,2 Prozent auf zwei Jahre hin.

Wer zudem die Sparmöglichkeiten in Anspruch nehmen will, muss sich zunächst der Kooperative anschließen. Im Jahr 1892 ist dies beispielsweise mit dem Erwerb von wenigstens einem genossenschaftlichen Anteil für 300 EUR verbunden, der ebenfalls nicht als Pflichtteil gewinnberechtigt ist. Genossenschaftliches Sparverhalten ist allenfalls für diejenigen lohnend, die bereits Mitglieder mit Pflichtteil sind, die (derzeit) von einer 4-prozentigen Ausschüttung lebenslang in einer der 6500 genossenschaftlichen Wohnungen lebenslang leben wollen.

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