Schwulenszene Berlin

Gay-Szene Berlin

Menschen, die in der "professionellen Gay-Szene" tätig sind. Gay in Berlin: Der Gay-Guide zeigt, wo sich die Szene in der Nachbarschaft trifft und was man nicht verpassen sollte: Der Berghain ist wohl ein Begriff für fast jeden Berliner. " Nein, der ganze Club war die Schwulenabteilung!" Konkrete Themen wie z.B.

Ausgehen in der Gay-Szene ohne Alkohol- oder Drogenkonsum können hier diskutiert werden.

Homosexuelle Zeitreisen ins Kino: "Mein wundervolles West-Berlin".

In der Schwulenszene Berlins gehörten Partei und politische Entscheidungsträger zusammen. Die Dokumentation "Mein wunderschönes West-Berlin" nimmt eine Reise durch die queere Stadtgeschichte auf sich. Mit seiner Dokumentation "Mein Wunderbares West-Berlin" schaut die Regisseurin auf die Zeit zurück, als sich die Schwulenszene im Westen der Hansestadt entwickelt und emanzipiert hat.

AktivistInnen und Prominente wie die FilmemacherInnen Rose von Prag und Wilhelm Spiegel, der Maskenbildner Rene Koch, der Filmwissenschafter und die Unterhaltungskünstlerin Romana Maurette. "Aufrütteln, damit wir erkennbar werden" - das war das Leitmotiv der "Schwulenfraktion" der Homosexual Action Berlin (HAW) in den 1970er Jahren, erzählt der Künstler und Actionkünstler Salomé.

Mit vielen Originalfotos, grandiosen Aufnahmen und aufregenden Gesprächen beginnt Direktor Horst W. Hicks ("Out in Ost-Berlin", "Der Ost-Komplex") seine Reise in die fröhliche Vergangenheit Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg. 2008 wurde er zum ersten Mal in Berlin gezeigt. Es sollte keine Schwulenliebe sein, ein Schwulenleben war schwer - ein Spiel mit Verstecken. Zahlreiche Gleichgesinnte wollten eine dauerhafte Bindung, "einen dauerhaften Gentleman", wie uns der 1939 in Ost-Berlin geborene Dr. med. Wolfgang W. W. Winkler mitteilt.

Der 1963 nach Berlin gekommene Star-Make-up-Künstler Rene Koch und die Travestikerin Renate L. A. G. A. B. G. A. G. A. G. H. Ravell erinnerten sich in einem Gespräch an die Überfälle und Verhaftungen in Schwulenkneipen und Nachtlokalen. Die Homosexuellen wollten sich in den 70ern nicht mehr verbergen. Nur in dem in diesem Jahr auf der Berliner Messe in der Serie Panorama-Dokumente gezeigten Dokumentarfilm wird die Lage der lesbischen Bevölkerung angesprochen.

Zeitgleich mit der politisch-sozialen Befreiung der Homosexuellen florierte das Partei- und Klubleben Westberlins und zog Menschen aus aller Herren Länder an. Der gebürtige Niederländer kam 1974 nach Berlin und gründete einen Klub, der sich rasch großer Beliebtheit erfreute. Von den Vereinen der extensiv gefeierten Homosexuellen haben sich neue Kunstrichtungen in der Malerei und der bildenden Künste entwickelt.

In Westberlin ist "fast alles, was wir heute als Queer Berlin Institution wissen - vom Schwulenmuseum über die "Siegessäule", die Schwänz und den Förderpreis bis zu den Aids-Hilfen - bereits gestartet", heisst es in der Ausschreibung zum Auftakt. "Heute ist Berlin die schwule europäische Metropole und ein Ausflugsziel für Nicht-Heterosexuelle aus aller Welt."

Der Ursprung dieses Gefühls der Freiheit liegt genau in der einstigen Festungsstadt West-Berlin. Mein wunderbares West-Berlin" zeigt alle Facetten der Szenerie - vom rasanten Geschlechtsverkehr in finsteren Winkeln über Ledermenschen und Lebensgemeinschaften bis hin zu Queers, Travestie-Stars und Transmen. Mit der Immunschwäche Aidskrankheit gab es in den 1980er Jahren einen tragischen, tiefen Bruch im Alltag vieler Westberliner Schwuler.

Aber auch der an die Krankheit verirrte Mann sagt im Film: "Zu meiner Verwunderung war die Krankheit ein Treibriemen, um homosexuelle Gefühle in die Welt zu bringen. Nach " Draußen in Ost-Berlin " und " Mein wunderbares West-Berlin " will Joe Hock seine Berliner Tricks mit seinem neuen Spielfilm beenden.

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