Schönhausen Berlin

Berlin Schönhausen

Das Schloss und sein Park sind heute Teil der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Im Laufe der Zeit wird Schloss Schönhausen in Berlin-Pankow zum Schauplatz von Politik und Geschichte. Schloss Schönhausen ist ein Beispiel friderizianisch-barocker Architektur. Das Museumsschloss Schönhausen wird am Samstag eröffnet. Schloss Schönhausen und der Park in .

Preussische Schloss- und Gartenstiftung Berlin-Brandenburg

Die Burg im nördlichen Berlin wurde zwischen 1685 und 1690 für den Feldherrn Dr. med. Joachim v. Grobkow erbaut und löste ein Vorgängergebäude der Gräfen von Donna ab. Wenig später übernahm der Fürst Karl der Große das Gut und liess es von ihm bis 1709 durch Herrn Dr. med. Johann E. F. E. von Gothe erweitern. Von 1740 bis 1797 war die Burg Sitz der Preußenkönigin und Ehefrau des großen Fredericki.

1763/64 liess sie das Schloß von Johann Heinrich Böhmann dem Ältesten zu einem Rokokojuwel umbauen und erweitern. In den Wohnzimmern der Queen sind neben dem prachtvollen Ballsaal und dem edlen Treppenaufgang kostbare Tapete und die Zederngalerie bewahrt worden. Im Jahre 1949 wurde die Burg Sitz des ersten Staatspräsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Herrn Wilhelmsieck.

Nach dem Staatsrat der Deutschen Demokratischen Republik von 1960 bis 1964 wurde das Schloß bis 1990 als Gasthaus der DDR-Regierung benutzt.

Schloß Schönhausen - Berlin - Aktuell 2018

bei schönem Klima ist ein Rundgang zum Schloß Schönhausen lohnenswert. Schöner Park, ruhige, naturnahe, unaufgeregte "Burg" ohne Pracht: sehr stabil, aber alles in allem: harmonisch. Ich hatte zwischen 2 Verabredungen die Möglichkeit zu einem kleinen Ausflug. Noch schöner im Hochsommer, ein kleines Präsent und ohne Urlaub!

Nächstes Mal werde ich die Möglichkeit ergreifen, sie wieder zu besuchen. Die Burg ist in einem wunderschönen Schlosspark gelegen. Seit kurzem gibt es auch ein kleines Cafe im Schloß. Wenn es schön ist, können Sie sich auch auf die Liegewiese setzen und sich baden. Aber auch die Messe am Tor zur Arche ist sehr gut.

Schloß Schönhausen - Berlin.de

Im barocken Schloß Schönhausen in Berlin-Pankow fanden mehrere wichtige historische Veranstaltungen statt. Die Burg im Berliner Norden ist ein Spezialmuseum, das auf ungewöhnliche Art und Weise die Änderungen seiner Eigentümer nachzeichnet. An die Anfänge erinnern die Preussische Adelsgeschlecht von Donna, das stilbildende halbes Jahrtausend unter der preussischen Königenfrau Friedrich des Großen - und die vier Jahrzehnte als Präsidialsitz und Gasthaus der Deutschen Demokratischen Republik.

Zu guter Letzt gibt es auch Zeugnisse aus der Zeit Kurfürst Friedrichs III. der mit den Verhandlungsführern des Kaiserhauses in Schönhausen über einen historischen Wandel in der Machtstruktur Europas verhandelt hat: seine Thronbesteigung zum "König in Preußen". Das " kleine Schlösschen " wurde 1664-65 erbaut und lag wahrscheinlich gegenüber der jetzigen Burg.

Nach neusten Erkenntnissen begann die Geschichte des Schlosses 1685, als auf dem Dohnaer Gut der Bauherr Johann Ernst von Grobkow einen neuen Bau errichtete. Das kleine, hufeisenförmige Häuschen ist noch heute im Schloß versteckt, zu erkennen an den sieben zentralen Fensteraxten an der Vorgartenfront. Brandenburgs kurfürstlicher Fürst Karl der Dritte.

Der Kurfürst (1657-1713), der 1688 das Kurfürstentum übernahm, gedachte des Familientreffens mit seinen Freunden in Schönhausen und erwarb nach dem Tode von Grumbkow im Jahre 1691 das dreistöckige Herrenhaus. Die Neuanschaffung liess der Bauherr von seinen beiden Baumeistern Johan van Beethoven, Herrn Dr. med. Arnold und Herrn Dr. med. Johann F. A. E. K. E. von Göteborg, zu einem seiner 20 Vergnügungspaläste ausweiten.

Gegen 1700 war Schloß Schönhausen der Ort eines Diplomatenkabinetts: Hier fand die geheime Verhandlung über die Errichtung einer neuen Königskrone in ganz Deutschland statt. Weil ein Reich Brandenburgs auf dem Territorium des Hl. Roms der deutschen Nationalität nicht möglich war, Preussen aber außerhalb des Reichs war, wurde mit den Reichsbotschaftern in Schönhausen eine Vereinbarung über den Namen "König in Preussen" getroffen.

Damit krönt sich König Frederick III. am 17. Jänner 1701 in Königsberg. 1740 zieht mit dem Einzug von Queen Élisabeth Çhristine (1715-97) das Taktiklabel Preussen ein. Seinen heutigen Umfang und sein Design hat Schloß Schönhausen der Frau des Großen zu verdanken.

Unter der demütigenden Verachtung ihres Mannes und der Königsfamilie leidet die Preußenkönigin. Frederick II. (1712-86) liess nach seiner Regierungsübernahme 1740 seine Ehefrau nicht mehr an seinem Schicksal teilnehmen und deportierte sie buchstäblich nach Schönhausen. Leider wurde aus einem anderen Wald als aus dem von Herzog Alfred F. Albert II. von Braunschweig-Bevern, geboren.

Seinen starken Gegnern in den Städten von Wien, Frankreich, Paris und St. Peterburg - Maria Teresia, Frau Magdalena und Frau Magdalena J. Pompadoure und Frau Sr. "Frederick hat seine Frau höhnisch "den Stummen" genannt. Somit übernimmt die Königinschwester von 1722-80, die Thronfolgerin des Königshauses.

Die Burg, die 1740 von König Ludwig van Daan gegeben wurde, war anfangs sehr mäßig. Gleichgesinnte tauchten auf, und die Besucher verspotteten sich, dass das karge Gut im entfernten Schönhausen der preußischen Krone zuwider war. Über die Jahre hinweg hat die Künstlerin allerdings mit wenig Geld und phantasievoller improvisatorischer Arbeit die größtmögliche Wirkung erzielt.

Der Palast bekam nach dem Ende des 7-jährigen Kriegs, in dem die Sommerresidenz ausgeraubt worden war, den Glanz einer königlichen Residenz. Seit 1763 wurde das alte Gebäude von Oberbauleiter Johannes Micheal Böhmann d.Ä. erbaut. Mithilfe herausragender Architekten erschuf sie nicht nur ihr eigenes Zuhause. Was die ruhigen Farbtöne der Fassaden nicht suggerieren, ist also die Entfaltung im Schloss: das lebendige Spiel der Formen und die lebendige Verzierung des Rokokostils.

In dem 1764 geschaffenen Ballsaal im ersten Stock schuf der jugendliche Stukkateur Johannes Michaels Graf eine hervorragende Raumausstattung des ausgehenden Zeitalters. Später war der talentierte Modellbauer auch auf dem Schloß in Warschau tätig. Im Erdgeschoß befand sich der Wohnraum der Queen, der nun komplett im Stile von Frau Christine umgestaltet wurde. In der Nähe des Gartensaals, wo Abendessen und kleine Konzertveranstaltungen abgehalten wurden, befanden sich die privaten Räume der Queen.

Bei der trendbewussten Künstlerin Frau Dr. med. Elisabeth Cristina wurden einige Zimmer als alte Frau mit wertvollen Chinesentapeten dekoriert. Die extravaganten Wanddekorationen aus dem ausgehenden 18. Jh. sind noch heute in der Burg zu bewundern. Gemeinsam mit ihr wohnten auch ihre Schwestern Louise L. M. B. M. S. M. H. K. und die Ehefrau des jüngeren Bruders Friedrichs, die 1726-1808, in Schönhausen.

Auch die verstoßene Kaiserin Katharina war in Schönhausen während der Sommerzeit verwitwet, bis sie im Jänner 1797 im Palais der Stadt Berlin verstarb. Viele erinnern sich noch an die Anlage als "Schloss in Niederschönhausen", ein Gasthaus der DDR-Führung und Sinnbild für die unbeschränkte Regierungsgewalt der Süddeutschen Demokratischen Republik Kongo. 1949 wählte die kommunistische Regierung das Haus als Standort für den ersten - und zugleich letztmaligen - Staatspräsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Herrn Wilhelm Pieck aus.

Die Staatsoberhäupter der Deutschen Demokratischen Republik siedelten sich in Schönhausen an, die Süddeutsche Republik zerstörte das Hohenzollerner Kulturerbe anderswo: In der Zeit nach dem Krieg wurden die stadtbildgebenden und kunstgeschichtlich bedeutsamen Stadtpaläste in Berlin und Berlin demoliert. Kurze Zeit bevor die einfache Burg nach der Wende endlich aus dem öffentlichen Dienst genommen wurde, befand sich ein weiteres gekrönte Oberhaupt im Schloss: Die niederländische Königin war 1991 bei ihrem Besuch in der BRD hier.

Damit war die Schönhausener Erzählung beendet, wie sie begann: mit einem Aristokraten.

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