Kollwitzkiez Berlin

Stadtteil Kollwitz Berlin

Wieviele klassische Märkte wie im Dorf gibt es in Berlin? In Berlin, Prenzlauer Berg, Belforter Straße wird deaktiviert. Lage nahe Prenzlauer Berg/Kollwitzplatz | Berlin. Berlins Stadtteil Kollwitz ist jetzt spielbar - mit Teppichen von annyo.

Stadtteil Kollwitz in Berlin

Das Kollwitzviertel in Berlin wurde nach der Künstlerin genannt (* 08.07.1867 - ? 22.04.1945). Das Villenviertel wurde 1947 nach der Künstlerin Kräthe Collwitz umbenannt. Sie ist nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend konserviert und enthält daher noch viele alte Gebäude. Infolgedessen führte sie zu erheblichen Mietsteigerungen und hat in den folgenden Jahren zur Abwanderung der meisten Bewohner beigetragen.

In den letzten Jahren wurden die Gebäude des Kollwitzplatzes, Wasserturmplatzes und Senefelderplatzes renoviert. Die charakteristische Ruinenoptik, mit der sich das Viertel Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer zeigte, ist durch idyllische Fassade ersetzt worden. Die frühere Schultheiss-Brauerei liegt im Stadtteil. Am Sonnabend zwischen 9.00 und 16.00 Uhr lockt der Wochenmarkt am Collwitzplatz mit vielfältigen Köstlichkeiten und stellt sich am Gründonnerstag als Öko-Markt der Green League dar.

Mitten in der Mitte der Stadt liegt der 6000 m² große Kiezmittelpunkt der Stadt. Als einziger in Ost-Berlin hat die alte Schule in der historischen Stadtsynagoge in der Straße 53 überlebt. An der Peripherie des Kollwitzviertels lädt der Seefelderplatz zu spannenden Wanderungen ein, bei denen Sie das Monument von dem ursprünglichen Hofmusikanten und späteren Lithographen Alexander Sensefelder vorfinden.

Die unterirdische Station des Senefelderplatzes wurde zu Beginn des 19. Jh. erbaut, hatte den Zweiten Weltkrieg überlebt und bietet damit gute Verkehrsanbindungen, mit denen man sich aus der Nähe des Stadtzentrums selbständig ernähren kann.

Das prekäre Traumparadies Berlin am Collwitzplatz.

Besonders gern wohnen die Menschen in Pankow in ihrem Stadtteil. 93% der Bevölkerung fühlt sich in ihrer Nachbarschaft wohl - nirgendwo sonst in Berlin ist die Rate so hoch. Möglicherweise ist es auch diesem starken Wohlfühl-Faktor zu verdanken, dass die Verdrängungsangst im Landkreis Passau am Rande des Berges so groß ist. Die Auseinandersetzung darüber manchmal so heftig wie am Montag Abend, als Fachleute und Bewohner über die Folgen der Stadtsanierung am Kolwitzplatz diskutierten.

Laut einer sozialen Studie des Stadtplanungsamtes PEF wohnten vor 1993 nur noch 17,3 Prozentpunkte der Bevölkerung im Stadtgebiet. Als Provokateur übernahm der Leiter der Abteilung für Städtebau der Abteilung für Städtebau die Funktion: "Ist es unvernünftig, in Großwohnsiedlungen wie das März-Viertel zu ziehen"? Es sei zu DDR-Zeiten gar ein voller Erfolg gewesen, dort eine Unterkunft zu finden, sagte er.

Der Formulierung der Kritiker, dass die Neubewertung strukturell, aber nicht gesellschaftlich funktioniert habe, widerspricht er. Beide sind der Grund, man fühlt sich auch als Gast am Kolwitzplatz wohl - "eine Erfolgsgeschichte". Er riet zu einem Besuch anderer Berliner Sanierungsgebiete: "Heute bemühen wir uns, dort die sozialen Schwierigkeiten mit dem Quartiermanagement zu beseitigen.

Der Streit schlägt sich auch in den Einschätzungen der Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler André Holz und H armut HÄUSSERMANN wider. Die Durchschnittsnettomiete am Collwitzplatz beträgt laut PfE-Studie - auch dank längerfristiger Mietverträge - erträgliche 5,50 EUR/qm. Allerdings müssten 9 EUR an diejenigen gezahlt werden, die heute in die Nachbarschaft umziehen. "Das ist wenigstens eine mittelbare Verdrängung", sagt er.

Niedrigverdiener würden kaum erschwingliche Apartments finden. Das Bundesverwaltungsgericht zitierte die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 5. Juni 2006, die unter anderem Miethöchstgrenzen für unzulässig erachtete. Inzwischen liegen die Mietpreise für neu vermietete Apartments 20-prozentig über dem Mittelwert von Berlin. Dies ist die höchste Erhebung der Stadt. Im Gegensatz zu seinem Schueler Holz lehnt Häussermann es ab, von einer Aufwertung zu reden - dies war zu einem "politischen Schlachtbegriff" geworden.

Die sozialen Veränderungen in der Nachbarschaft sind vergleichsweise bescheiden, "auch wenn dies der allgemeinen Auffassung widerspricht", so Haußermann. Wie viele andere verließ er auch diesen Ort, um besser zu leben. Währenddessen beschreibt er auch die andere Ende. "Die Menschen wurden aus ihren Häusern schikaniert - oder schlichtweg aufgekauft." HÄUSSERMANN ist skeptischer gegenüber der Zeit.

Dies gefährdet den sozialen Mix und auf lange Sicht das farbenfrohe, ansprechende Stadtviertelleben. Der geschäftsführende Gesellschafter der Stadterneuerungsfirma "Stern", Herr Dr. med. Theo Winter, widerspricht der Behauptung, dass sich der Ort zu einem zweiten Steglitz-Zehlendorf entwickeln würde. Es bleibt abzuwarten, wie stark die Krise die Selbständigen und Selbständigen am Collwitzplatz trifft.

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