Immobilien Prenzlauer Berg

Grundbesitz Prenzlauer Berg

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Vermittler Prenzlauer Berg

Immobilienbesitzer in Prenzlauer Berg ziehen im Lauf der Zeit verschiedene Bereiche um, u.a. altersgemäßes Leben, die Installation eines Treppenlifts, Kurzzeitpflege und Heimpflege. Wenn im Prenzlauer Berg der Aufenthalt im eigenen Haus nicht mehr möglich ist, ergeben sich wesentliche Fragestellungen wie z. B. das Betreute Leben, ein Platz in einem Pflegeheim, die entsprechende Umzugsfirma oder eine kostengünstige Wohnung.

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Der Landkreis befindet sich komplett auf der Grundmoränenoberfläche des Flusses Carnim und begrenzt im südwestlichen Teil (zur Bezirksmitte) das von der Gletscherzeit geprägte Eistal. Heute befindet sich der höchstgelegene Ort im Nord-Osten im Volkspark Prenzlauer Berg, 91 Meter über dem Wasser. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Berg als einer der Schuttberge durch die Ansammlung von Schutt aus dem Stadtzentrum und die anschließende Bepflanzung geformt.

Im Prenzlauer Berg gibt es außer kleinen Gewässern im Volksspark Prenzlauer Berg und im Ernst-Thälmann-Park keine Gewässer. Der Prenzlauer Berg ist gekennzeichnet durch alte Bauten, die meist aus der Zeit um die Jahrhundertwende (1889 bis 1905) datieren. Während des Zweiten Weltkriegs wurden im Gegensatz zu anderen Bezirken relativ wenige Bauten vernichtet, aber das Gelände wurde während der DDR-Zeit nicht genutzt und die letzte Ruine erst in den frühen siebziger Jahren abgerissen.

Der Prenzlauer Berg ist heute ein nahezu homogener Altbaubereich. Mehr als 300 Bauten standen unter Denkmalschutz wie etwa das städtische Bad oder die Bierbrauerei in der Milchstraße oder die Bierbrauerei in der Nackstraße. Das Zentrum des Nightlife ist das Areal um den U-Bahnhof am Schnittpunkt von Schoenhauser, Danziger-/Eberswalder Strasse und Kastanien-/Pappelallee.

Dieser Übergang und die Nachbarschaft werden "Ecke Schönhauser" getauft. Das Quartier zeichnet sich durch ein vergleichsweise homogenes städtebauliches Erscheinungsbild aus; es ist vorwiegend durch fünfgeschossige Wohngebäude in geschlossenem Blockbau gekennzeichnet. Hervorzuheben sind die großen Kirchlein des Stadtteils, von denen die Gethsemane Kirche von Augustoorth an der Stargarder Strasse (1891-1893) die berühmteste ist.

Sein 66 meter hohes Gebäude wird vom 79 metrischen Hochhaus der Prenzlauer Straße, der 79 metrischen Kirche an der Schoenhauser Straße und dem 68 metrischen Hochhaus der Immanuelstraße an der Prenzlauer Straße uebertroffen. Der 1827 eröffnete Jüdische Kirchhof in der Schoenhauser Straße beherbergt über 22.500 Grabstätten und 750 Familiengräber, darunter die von Dr. med. David Friedrichshafen, Dr. med. Max Liebermann, Dr. med. Leopold Ulrich und Dr. med. Ludwig Becker.

Markenzeichen des Prenzlauer Berges ist der frühere Wehrturm ("Dicker Hermann") an der Kreuzung von 1877 mit dem ersten Berliner Waschturm. Auffallend ist auch das 1987 in der Prenzlauer Straße errichtete Planetarium der Firma Zeiß. Die Grünanlage blieb erhalten, da das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes durch den Bau der Mauer zwischen Nord-Kreuz und Bernhardiner Strasse eingenommen wurde.

Prenzlauer Berg bedeutet das Hochplateau der Prenzlauer Berge - vom Altberlin aus betrachtet - über die ganze Weite. Jahrhunderts auf das flache Gletschertal Berlins begrenzt war, wurde das Areal von den Berlinerinnen und Berglern stets als "Berg" beschrieben - vor allem als sogenannter Wind-Mühlenberg.

Nachdem der im Groß-Berliner Stadtgesetz von 1920 festgeschriebene Ortsname Prenzlauer Tor auf ein Gebäude verwies, das zu diesem Zeitpunkt fünfzig Jahre lang nicht existiert hatte, wurde im folgenden Jahr der Namen der Aufstockung am Anfang der Prenzlauer Straße, einer Hauptverkehrsader, die etwa 90 km weiter im Norden in die Uckermark in Richtung Stadtmitte führt, für den ganzen Kreis angenommen.

Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Prenzlauer Berg stammt aus einem Brief vom 5. März 1826: Der Bezirk ist aufgrund der großen Ausfahrten und Umgehungsstraßen leicht verständlich in Wohnviertel unterteilt, die örtlich "Kieze" heißen. Das Helmholtzviertel um den Helmsholtzplatz und die Pappelallee, kurz LSD-Viertel genannten - nach Lichtener, Schliemannstraße und Dunckerstraße. 08 die Green City mit dem in den 30er Jahren erbauten Wohnviertel und dem nach dem Widerständler Antoni Saefkow-Park. 09 das Areal am Velodrom Ecke Conrad-Blenkle-Straße.

Das im Westen nahe dem Volksspark Prenzlauer Berg errichtete Blütenviertel rund um den Siringenplatz mit Wohnhäusern. Am Prenzlauer Berg gibt es 8169 Häuser mit 5,5 Mio. m² WohnflÃ?che (Stand 31. Dezember 2000). Die Gesamtzahl der Apartments beträgt 88.544. Mit 156.736 Einwohner (31. 12. 2014) hat der Landkreis Prenzlauer Berg auf einer Fläche von 10.955 km die Größe einer eigenen Stadt.

Jährlich gibt es etwa 40.000 Ankünfte und Abfahrten im Bezirk. In Prenzlauer Berg lagen die durchschnittlichen Einkommen zu Beginn der 90er Jahre um 20 % unter dem Ostberliner Schnitt und im Jahr 2007 um 5 % über dem gesamten BerlinDurchschnitt. In den südwestlichen Regionen um den Teutoburger- bzw. Collwitzplatz liegt die Arbeitslosigkeit nur bei 5,6 bzw. 5,7 Prozentpunkten, während sie in den Plattenbaugebieten um den Volksspark Prenzlauer Berg im Nord-Osten mit 13,7 % mehr als verdoppelt ist.

Die Arbeitslosenquote im Neubaugebiet des ehemaligen zentralen Vieh- und Schlachthofes liegt bei nur 2,2%. Das homosexuelle "Ost-Szene" rund um die Greifenhagener Strasse wetteifert mit dem Schwulenviertel in Schoeneberg um den Nürnbergerplatz. Die von den meisten Prenzlauer Bergern vor dem Mauerfall gesprochenen Berlins wurden durch die wachsende Vermischung der Einwohner mit Einwanderern in den vergangenen Jahren unterdrückt.

Die Quote variiert zwischen 9,6% im östlichen Teil und 21,1% im südwestlichen Teil des Prenzlauer Berges. Etwa 27 % der Einwohner des Prenzlauer Berges sind Mitglied der protestantischen oder römisch-deutschen Kirchengemeinde, womit der Bezirk neben dem Bezirk Mittel derjenige im östlichen Teil von Berlin mit dem höchsten Prozentsatz an Kirchenmitgliedern ist. Im Prenzlauer Berg lebt eine verhältnismäßig große Zahl junger Menschen:

Das ist auch auf den großen Teil der Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen zurückzuführen (70% im Vergleich zu z.B. 60% im benachbarten Landkreis Weißenssee oder 50% im benachbarten Landkreis Pankow). In der überregionalen Fachpresse wurde die Geburtsentwicklung im Prenzlauer Berg teilweise diskutiert. Laut einem Gutachten des Berliner Institutes für Bevölkerungsentwicklung wurde die Diskussion ins Gegenteilige verkehrt und der Geburtsboom im Prenzlauer Berg als "Märchen für Journalisten" beschrieben.

So ist die große Geburtenzahl im Prenzlauer Berg auf die große Menge der hier lebenden jungen Damen zurück zu führen. 71% der im Jahr 2007 im Prenzlauer Berg eingeschriebenen Familien haben zumindest die Fachoberschulreife - rund um den Helmsholtzplatz sind es bis zu 82%. Der Prenzlauer Berg hat eine kleine Vorgeschichte.

Die ersten Anbauten außerhalb der ehemaligen Zollmauern waren Friedhöfe: 1802 errichteten die St. Maria und St. Nikolai vor dem Prenzlauer Tor den sogenannten Altfriedhof. Das Gräberfeld der 1814 vor dem königlichen Haus errichteten Georgsgemeinde verblieb außerhalb der Berliner Stadt. Erst nach dem Beginn des neuen Stadtrechts in Preussen am 20. September 1808 fällt das Areal in den Zuständigkeitsbereich der Stadt.

Der Bereich, der zu einer Großstadt gehört, wurde als Weichgewebe bezeichnet. Der erste Plan, der diese Grenze anzeigt, datiert aus dem Jahr 1840. Das Gelände hat sich in der folgenden Zeit nicht verändert. Auf dem so genannten "Windmühlenberg" (heute zwischen Prenzlauer Straße und schöner Straße ) nahm die Anzahl der Privatwindmühlen zu.

Der Prenzlauer Berg war somit auch der wichtigste Brauerei-Standort der Hansestadt. Verantwortlicher Bauleiter Dr. med. Johann Karl L. Schmidt gliederte das Berliner Umland in fünf Grundrisse, die im rechten Winkel durchnummeriert waren. Der heutige Prenzlauer Berg stürzte vollständig in den Grundriss 1. Dieser basierte auf den bereits im 18. Jh. errichteten Gassen (heutige Prenzlauer Allee, Prenzlauer Straße und Greifswalder Strasse ), sorgte aber für eine Verdopplung der Strassenbreite.

1829-1831 wurden die Gebiete im Nord-Osten der Stadt, die heute den Prenzlauer Berg bilden, in die Stadt eingegliedert. Der Bezirk Prenzlauer Straße wurde dem alten Königsstadtbezirk zugeteilt und ein neues Stadtviertel, die sogenannte Rosentaler Straße, wurde aus dem Bezirk West der Prenzlauer Straße geformt. Er übertrug die bisherige Division 1 in die Divisionen 16, 18 und 18 Das jetzige Areal "Prenzlauer Berg" reicht vom Ostteil der Division 16 bis zum Westteil der Division 13 (XIII-1).

Zusammen mit der Warteschauer Str. und der Peters-burger Str. sollte sie Teil eines Stadtteils werden. Allerdings wurde dieser Kreis nie nach westlich über diese Strasse hinweg erweitert - die jetzige sogenannte sog. Domäne der Deutschen. Seit 1870 erteilte die Behörde nur noch eine Baugenehmigung, wenn die Strasse asphaltiert und asphaltiert war.

In der Folge ging die Baukonjunktur im Prenzlauer Berg stark zurück. In der Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeiten in der Siedlung und zur Stimulierung der Bauindustrie beginnt die Hansestadt Ende der 70er Jahre mit der Entwicklung des Prenzlauer Berges. Nach der Fertigstellung der Ringstraße in diesem Gebiet bereits 1867 wurde die IV-Bahn auf einem 20 ha großen Areal zwischen Ringstraße und Sankt Petersburg gebaut.

In den Jahren 1878 bis 1881 ließ der Richter auf einer Fläche von fast 48 ha im Osten der Landschaft die Zentrale Tier- und Schlachthofanlage, auch mit Gleisanschluss, errichten. Es war jahrzehntelang eine der fortschrittlichsten Einrichtungen dieser Art in Europa. 1883 wurde in der Oderberger Strasse ein Feuerwehrhaus errichtet, das später zur Prenzlauer Berg-Feuerwehr wurde. 1886 folgte das Stadtkrankenhaus ( "Prenzlauer Berg", seit 1934 Bezirksamt) und das Gemeindehaus als Notunterkunft an der Prenzlauer Allee.

Um 1885 wurden die großen Strassen im Prenzlauer Berg gekanalisiert, in den kleinen Strassen brauchte dies mehrere Jahre mehr. Die Baubranche erholt sich seit der Hälfte der 90er Jahre, und um die Jahrtausendwende erreichen die Gebäude die Domäne Deutsche Treuhand. Zu dieser Zeit wurden die Wohnhäuser immer ähnlicher und es entsteht das für den Prenzlauer Berg charakteristische Haus: das 18 qm große Baugrundstück mit einem fünfstöckigen Vorbau mit Geschäften im Untergeschoss.

Ein Hof wurde mit dem benachbarten Grundstück geteilt - wohl das charakteristischste Merkmal der so genannten "Mietshäuser", von denen es heute noch über 3000 im Prenzlauer Berg gibt. Die Immanuel Kirche an der Prenzlauer Straße wurde 1893 in einem komplett unbebauten Areal erbaut, und auch um die im gleichen Jahr geweihte Gethsemane Kirche herum gab es zu dieser Zeit keine Entwicklung.

Mit der allmählichen Verlagerung der innenstädtischen Industrieunternehmen, die das kräftige Wirtschaftswachstum des Prenzlauer Bergs auslöste, nahm das Aufkommen zu. Vor dem Ersten Weltkrieg hat der Prenzlauer Berg an Wichtigkeit verloren. Obwohl es seit Beginn des 20. Jh. Pläne für eine Höhenbahn vom Alexandraplatz zum Kreis gab, lehnten die Bewohner der Schoenhauser Straße den Bau der S-Bahnen ab.

In Prenzlauer Berg ging die Bauaktivität zu Beginn der 10er Jahre zurück und kam 1914 mit dem ersten Weltkrieg völlig zum Stillstand. Die bisher wenig benutzte Obdachlosenunterkunft an der Prenzlauer Straße, die so genannte Goldene Palme in einem Eimer am Eingang, stößt an ihre Kapazitätsgrenzen - oft schliefen hier mehr als 4.000 Menschen.

Sie war in 20 Stadtteile aufgeteilt, darunter das Prenzlauer Tor mit ca. 10 km und 300.000 Einheimischen. Nur ein Jahr später wurde der Landkreis in Prenzlauer Berg umbenannt. Da das Vermögen der Immobilien im Unterschied zu den Finanzanlagen nicht durch die Teuerung gemindert wurde und die Hauseigentümer somit von der Teuerung profitierten, mussten sie nun eine Zinsabschlagsteuer auf die erhaltenen Mietzinsen abführen.

Ende der 20er Jahre wurden im Prenzlauer Berg mehrere tausend neue Appartements gebaut. Die bekannteste Besiedlung dieser Zeit ist die 1927/1928 von den Herren Braun- und Hoffmanns erbaute GEHAG-Siedlung zwischen Grell- und Rietzstraße bei der S-Bahnstation Greifswalder Str. und der Residenzstadt Karl Légien (Bruno von 1928 bis 1930), auch in der Erich-Weinert-Straße (zwischen Guubitz- und Sültstraße).

Andere sind die Taut'sche Wohnsiedlung an der Paul-Heyse-Straße im Osten des Stadtteils (1926/1927) und das Gebiet der Norddunckerstraße (Gudvanger Str. bis hin zur Wesbyer Straße), die zwischen 1926 und 1928 von u. a. den Architekten und Bauherren der Stadt Berlin, einem der bislang fortschrittlichsten Wohnquartiere, errichtet wurde. Durch die Verlagerung des Stadtwachstums in entlegenere Gebiete blieben die Einwohnerzahlen im Prenzlauer Berg gleich und die neuen Appartements wurden genutzt, um die vorherrschende Überbevölkerung abzubauen.

Damals wohnten mehr als 325.000 Menschen in 100.000 Wohneinheiten im Prenzlauer Berg - Fachleute gehen davon aus, dass der Prenzlauer Berg zu jener Zeit eines der am stärksten bevölkerten Stadtviertel war.

Durchschnittlich acht Menschen wohnten in jedem Wohnhaus in Hamburg, 17 in Frankfurt, 76 in ganz Deutschland und rund 110 im Prenzlauer Berg - ein Ende der regen Baukonjunktur war jedoch noch nicht in Sicht - ab 1913 waren 21 Mio. Menschen in der Stadt geplant.

In den 30er Jahren hat sich das Bild der Stadt Prenzlauer Berg kaum verändert. In dieser Zeit begingen auch die Nazis ihre Grausamkeiten im Prenzlauer Berg. Der Prenzlauer Berg musste keine Flächenbombardierungen hinnehmen, was im Vergleich zu anderen Stadtteilen vergleichsweise vorteilhaft war. Besonders stark von der Zerstörung waren die strategischen Zielsetzungen geprägt, d.h. die Gaswerke, Eisenbahnanlagen, bedeutende Zufahrtswege und z.B. der Häuserblock zwischen Schoenhauser Straße, Franziskusstraße (heute Sredzkistraße), Sresckowstraße ( "Knaackstraße") und der Wörther Straße, in deren Innern sich eine Fliegerschule befindet.

Die Bauten des Blockes zwischen dem jetzigen Volksspark in Friedrichshain, der Danzigerstraße und der bekannten Bekanntenstraße wurden von der SP in die Luft gejagt, um aus den Flintenbunkern in der Friedrichshainer Innenstadt einen besseren Schießplatz zu errichten. In Prenzlauer Berg wurden nach Ende des Krieges auch Haftanstalten errichtet, in denen nach den Beschlüssen der Potsdamer Tagung Kriminelle und Nazi-Rädelsführer verhaftet werden sollten.

Das bedeutendste Gefängnis im Prenzlauer Berg wurde 1945 vom russischen Nachrichtendienst im Untergeschoss eines Hauses an der Prenzlauer Straße, heute "Haus 3" auf dem Areal des ehemaligen Landratsamtes Prenzlauer Berg, errichtet. Das Werk in der Prenzlauer Straße wurde 1950 vom Staatssicherheitsministerium (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik erworben und bis 1956 aufrechterhalten.

Ein Kunstdenkmal (siehe Prenzlauer Allee) verweist heute auf dieses deutsche Zeitalter. Trotz der Teilung der Stadt blieben die Ortsteile Hochzeit und Prenzlauer Berg im Alltag dicht beieinander und wurden über Nacht voneinander abgetrennt. Durch das Berliner Konzentrationskonzept auf das Stadtzentrum rund um den Berliner Platz unterstützte die DDR-Führung die große Chaussee der Schönhäuser und die Prenzlauer und Greifswalder Strasse.

Generell gab es einen Mangel an Apartments in der Hauptstadt und mit ein wenig Engagement und Ausdauer konnte man im Prenzlauer Berg schnell eine eigene Ferienwohnung bekommen. Das wohnungspolitische Motto der Deutschen Demokratischen Republik, eine "Lösung des Wohnungsproblems" durch ein riesiges Neubau-Programm zu erreichen, führte dazu, dass sich die Altbauten im Prenzlauer Berg weiter verschlechterten.

Vielmehr wurde das im Mai 1981 abgeschaltete und für die Bewohner lange Zeit stinkende Gaskraftwerk an der ehemaligen Danzigerstraße abgerissen, um den bereits im "Dritten Reich" existierenden Volkspark durchzusetzen. In der Prenzlauerallee wird das neue Planetenhaus die Seele baumeln lassen. Am 15. 4. 1986 fand die feierliche Eröffnung statt Auf unbebautem Gartengrundstück wurde ebenfalls eine Fertigbausiedlung errichtet, und zwar in der Nähe der Greifswalder Strasse.

In der Husemannstrasse am Collwitzplatz sollte das Areal um die Jahrtausendwende als eine Form von Freiluftmuseum gezeigt werden, und die Renovierung erfolgte in entsprechender aufwändiger und authentischer Weise. Der Turnaround in der Deutschen Demokratischen Republik 1989 kam ebenfalls aus Prenzlauer Berg. Von der Umweltbibliothek und anderen Oppositionsgruppen aus Prenzlauer Berg wurden die Kundgebungen gegen Wahlbetrug im Mai 1989 und die Vigil in der Gethsemane Kirche im Spätherbst 1989 organisiert, die ab dem 2. Oktober 1989 ständig für eine ununterbrochene Vigil für politische Gefangene in der DDR geöffnet war.

Als erster wurde am 10. Oktober 1989 der Grenzuebergang bornholmere Strasse eröffnet. Trotz des Baus neuer Plattenbauten wie der Siedlung im Ernst-Thälmann-Park wohnten um die Jahrhundertwende noch fast 145.000 Menschen im Prenzlauer Berg - nur die Hälfte so viele wie Ende der 20er Jahre und 100.000 weniger als 1950 Ein weiterer Rückgang der Bevölkerung auch nach dem Krieg war die bereits erwähnte Missachtung der baulichen Substanz durch die DDR-Führung.

Noch immer mussten viele Appartements mit Steinkohle geheizt werden und schon in den frühen 80er Jahren gab es über 16.000 Toiletten im Prenzlauer Berg. Der Prenzlauer Berg gilt zu Beginn der 90er Jahre als das größte zusammenhängende Neubaugebiet in Europa. Ende 2008 lebten nur noch 17,3% der Bevölkerung vor 1993 im Neubaugebiet des Kollwitzplatzes, wofür 131 Mio. EUR an öffentlichen Mitteln aufgewendet wurden, Der gesellschaftliche Umbruch spiegelt sich auch darin wider, dass das Einkommen der rund 7000 Haushalten in diesem Bereich im Jahr 2008 mit 2332 EUR den Wert von Steglitz-Zehlendorf entsprach.

Auch eine weitere Untersuchung zur Neugestaltung der Region Prenzlauer Berg belegt diese Entwicklung, aber auch, dass 40 % der Einwohner Ende 2008 bereits in einem anderen Teil des Prenzlauer Berges gelebt haben. Als Newcomer können die Schwäbinnen, die durch die medienwirksamen Plakatkampagnen der linken autonomen Gentrifizierungsszene im Prenzlauer Berg als Akteurinnen im "Schwabenstreit" hervorgehoben wurden, in diesem Stadtteil keine statistischen Beweise erbracht werden.

Dem Soziologen und renommierten Gentrifizierungsexperten Dr. med. Hartmut HÄUSSERMANN zufolge hat sich der gesellschaftliche Umbruch im Prenzlauer Berg, vor allem im Bereich des Kollwitzplatzes, vergleichsweise verhalten abspielt.

Die Jüngeren schätzen die lebhafte Vermischung von Pubs und Kulturen in den Südquartieren und sind mit ihren kleinen Kinder in den vergangenen zehn Jahren zur Freude von Lokalpolitikern und Medienschaffenden in den Stadtteil umgesiedelt. In der Tat gab es diese Schule in Prenzlauer Berg bis Ende der Neunziger. Im Prenzlauer Berg ist die Wohnraumnachfrage seit der Jahresmitte 2000 deutlich gestiegen, so dass die letzte verfügbare Gebäudefläche auch für neue Wohngebäude ausgenutzt wird.

Im Bereich der Puhlmann-Lichtspiele zwischen Schoenhauser Straße 148 und Schoenhauser Straße 97-99, die 1963 trotz heftigen Protesten abgerissen wurde, wird zur Zeit ein Bebauungskonzept erarbeitet, das neben Wohnbauten mit Studiowohnungen auch die Kulturnutzung und den Ausbau eines oeffentlichen Pfades zwischen Schoenhauser - und Schoenhauser Straße festlegen soll. Die Wohnsiedlungen der 20er und 30er Jahre im Nord- und Ostteil, wie die Wohnanlage Karl Legenien (80 prozentige Zweizimmerwohnungen), die in der Öffentlichkeit kaum mit dem Prenzlauer Berg in Zusammenhang gebracht wurden, sind seit Mitte der 90er Jahre ebenfalls renoviert worden.

Durch die ganz andere soziale Struktur sowohl hier als auch in den Fertighäusern des Ernst-Thälmann-Parks mit vielen Älteren und Geringverdienern ist sichergestellt, dass der Landkreis Prenzlauer Berg insgesamt in vielen statistischen Daten noch immer Durchschnittswerte (z.B. Geburtenrate) ausweist. Auch in der damaligen Zeit prägen Studierende, kulturelle Initiativen und Schriftsteller das Bild des Prenzlauer Berges.

Der Prenzlauer Berg hat sich nach dem Mauerfall zu einem Trendviertel gewandelt und ist vor allem für sein unverwechselbares Nightlife und die vielen Pubs, Cafes und Diskotheken bekannt. Im Prenzlauer Berg ist die Kulturlandschaft der Kulturlandschaft angesiedelt. Es liegt im Gebäudeensemble der früheren Schultheiss-Brauerei an der schönen Hauser Allee/Danziger Strasse, das von Sept. 1998 bis Jänner 2001 renoviert wurde.

Das Geschäftszentrum des Stadtteils befindet sich am S-Bahnhof Schönhauser Allee, wo auch die "Schönhauser Allee Arkaden", ein Shopping-Center nach dem Vorbild der DDR-Zeit, Gäste aus dem alten Pankower Land anlocken. Kleine eigenständige Geschäfte sind charakteristisch für den Prenzlauer Berg. Zu den vielen Clubs im Prenzlauer Berg gehören die Clubs vieler bekannter Berlins wie z. B. die Beat Steaks, In- und Ausland, In Extramo oder Rosenstein.

Bedeutende Vereine in der Kultururbrauerei sind der Franziskaner Verein, das Kesselhaus, der Sodakreis, der Mittwochsklub in der Copenhagener Strasse und fünf weitere Vereine. Im ehemaligen Verwaltungs- und Wohngebäude der bis 1981 genutzten Bayerischen Staatlichen Anstalt, in der Düsseldorfer Domäne 101 im Ernst-Thälmann-Park, bezog 1986 das professionelle Schauspielhaus Teatro untermdach seinen Sitz nach der Rekonstruktion und Renovierung.

Der Prenzlauer Berg wird vor allem von Künstlern geprägt. 1892 nahm Maxim van Gogh seine Brüder Emmil im Winkelhaus an der Schoenhauser Allee/Kastanienallee zu Gymnastikübungen mit: das sind die ersten Aufnahmen eines Films in Deutschland. 1856 gründet er in einem der ersten Verlagshäuser an der Schoenhauser Straße seinen eigenen Verlagshaus.

Im Prenzlauer Berg in der Prenzlauer Berg, der in der Nähe der Weinstraße liegt, wuchs auch der Künstler, Unterhaltungskünstler und Präsentator auf. Im Jahre 1960 wurde am heutigen Standort an der Schoenhauserallee an der Ecke Deutsche Bank AG, Danzigstraße, eine Snackbar erbaut. In Prenzlauer Berg wohnten und wirkten bis in die frühen 40er Jahre viele Juden. Mit der muslimischen Fabrik in der Greifswalder Strasse 212/213 führte die Fam. St. Szlama Röchmann ihre Zigarrenfabrik.

Aus dem Prenzlauer Berg spielten bekannte Anti-Faschisten wie z. B. António Säfkow, Katharina L ehmann, Katharina R. L. Niederkirchner u. a.. Aber auch sie konnten nicht vermeiden, dass viele Jüdinnen und Juden des Prenzlauer Berges, wie der später Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Herr Dr. med. Heinz Gainski, abgeschoben wurden. Bereits 1935 war der Jude Paul Lebermann verstorben und wurde auf dem Judenfriedhof Schoenhauser Straße begraben.

Am Ende der 80er Jahre wohnt sie in der Schoenhauser-Allee. Die Filmschaffenden Thomas H. M. H. M. H. M. B. H. B. M. B. M. B., die Regisseure Thomas H. B. H. B. M. B. M. B. M. B. M. B. M. B. M. B., die Regisseure M. B. M. B. M. B. M. B. M. B. M. B. M. B. M. B. M. Krömer und Matthias Schweighöfer, die Autoren Tom Tykwer und Andreas Weiß, René Pollesch, die Autoren Florian Illies, Wladimir Kaminer und Detlef Opitz, die Moderatoren Alfred Biolek, Sarah Kuttner, Sandra Maischberger und Benjamin Tewaag sowie der Künstler Christoph Schlingensief, der 2010 gestorben ist und lange in der Schwedter Straße wohnte.

Der Prenzlauer Berg ist gut entwickelt. Wichtigste Strassen sind die ehemals innerstädtischen Wege (Schönhauser Straße, Prenzlauer, Greifswalder Strasse, Landschaftliche Allee) und die im rechten Winkel verlaufende Grossstrasse (Danziger Strasse, Bornholmer Strasse, Wisbyer Strasse, Ostseestraße), die früher als Ring um die Innenstadt angelegt waren. Bedeutende squares are Arnimplatz, Prenzlauer Berg, Prenzlauer Berg, Falkplatz, Helmutplatz ("Helmi"), Humanplatz, Kolwitzplatz ("Kolle"), Sennefelderplatz, Germanischer Prenzlauer Markt.

Der Prenzlauer Berg ist mit dem S-Bahn-Ring, einer U-Bahn-Linie, neun Strassenbahnlinien und mehreren Bussen gut erreichbar. Im Stadtteil gibt, The S-Bahn-Ringstrecke, has five stations in the district (Schönhauser allee, Prenzlauer alee, Greifenswalder Strasse, Landschaftsberger alee, and Storchower Strasse). Bei den ersten vier Stationen können Sie in die Straßenbahnlinie umsteigen, bei der Schoenhauserallee ebenfalls in die U-Bahn.

Im Prenzlauer Berg verkehrt die Metrolinie 2 mit drei Stationen (Senefelderplatz, übernächste Station, über nächste Station, über der schönsten Einkaufsstrasse des Bezirks, der Prenzlauer Allee), teils unterhalb und vorwiegend als Aufstiegsbahn. Straßenbahnlinien M 1 runs along die Kastanien- and schönhauser Allee, M 12 along die Kaastanien- and Paulallee as well as steelheimer Str., M 2 along Prenzlauer Str., M 4 along Greifenswalder Str., M 10 along Tansiger and Iberswalder Str. and M 13 along Wisbyer and Bornholmer Str.

Am Autobahnkreuz Schönhauser Allee/Danziger Strasse gibt es einen "Stern" mit Schienen in fünf Himmelsrichtungen. Die Straßenbahn-Linien M 5, M 6 und M 8 verkehren in östlicher Richtung auf der Landschaft und auch einige Bus-Linien (156, 200) durchqueren das Stadtgebiet.

Der Prenzlauer Berg ist auch Teil des Radfernwegenetzes. Vom Museumsinseln kommt der Radweg Berlin-Usedom die Schoenhauser Allee hinauf, geht dann in die Schwädter Strasse über und fuehrt durch den Mauernpark. An der Bezirksgrenze zwischen Prenzlauer Berg und Geschundbrunnen, die der ehemaligen DDR-Grenze gleicht, erstreckt sich der Mauertrail.

Der Prenzlauer Berg, geprägt von wilhelminischen Bauten, ist von Westen nach Osten mit vielen Bäumen durchzogen. Die Mauerparkanlage im Gebiet der früheren Landesgrenze ist die jüngere Grünfläche, während der Judenfriedhof an der Schoenhauser Straße eine der historisch bedeutsamsten ist. Die Verbindung aller Grünanlagen, vom Judenfriedhof über das Wasserturmgebiet und den Ernst-Thälmann-Park bis zum Volksspark Prenzlauer Berg, bieten nun zahlreiche Vogelspezies, die zunächst keine kulturellen Nachfolger waren, einen festen und ausreichend großen und vielfältigen Standort.

Die ökologisch sinnvolle Verbindung zwischen den großen Park- und Friedhofsflächen (z.B. dem alten vor dem Prenzlauer Tor) wird durch die weitestgehend begrünten Innenhöfe der Wohn- und Geschäftshäuser geschaffen. Jedes Jahr im Frühling ist die Ankunft einer sechs- bis zehnköpfigen Bussardgruppe, die sich nach dem Auszug aus ihrem Winterquartier in südfranzösischen Gebieten im Kreis über dem Areal um den Judenfriedhof und das Wasserturmgebiet versammelt, bevor sie in die entsprechenden Brutplätze aufbricht.

Der Prenzlauer Berg ist seit der Gebietsreform vom 11. November 2001 kein selbständiger Stadtteil mehr, sondern ein Stadtteil des Fusionskreises Berlin. Vor und nach der Reformierung wurde der Begriff "Prenzlauer Berg" immer wieder strittig erörtert, doch am Ende verblieb der Begriff "Prenzlauer Berg" nur für einen Stadtteil. In Prenzlauer Berg dominiert seit der Kreisgründung 1920 die soziale Demokratie (USPD 29 von 61 Mandaten; 12 SPD).

Der Prenzlauer Berg hatte bei den ersten Wahlen in der Deutschen Demokratischen Republik am 18. Mai 1990 mit 87,0 % die niedrigste Beteiligung in Ost-Berlin. Lange Zeit war die Sozialdemokratische Partei die größte Macht bei der Bundestagswahl in Prenzlauer Berg mit rund 35%, bevor sie bei der Bundestagswahl 2009 knapp die Haelfte verloren hat und mit weniger als 19% nur die drittstaerkste Partei war, bevor sie ihr Wahlergebnis bei der Bundestagswahl 2013 leicht steigern konnte (23,1%).

Im Distrikt erreichte die 2009 zum ersten Mal beigetretene Partei sofort 5,4 % der Stimmrechte; im Jahr 2013 ging dieses Resultat leicht auf 5,1 % zurück. Die Gruenen im oestlichen Prenzlauer Berg, der zum Kreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost gehoert, haben vier Direktwahlen zum Bundestag gewonnen. Die meisten ersten Wählerstimmen bekam Hans-Christian Ströbele in den Wahlkreisen Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost in den Jahren 2002, 2005, 2009 und 2013.

Das Westquartier mit Collwitzplatz und Schoenhauser Straße gehoert zum Wahlbezirk 77 Berlin-Pankow. Nach dem Ende der großen Regierungskoalition hat die Union in Prenzlauer Berg bei den Vorwahlen 2001 schwere Einbußen hinnehmen müssen. Im Prenzlauer Berg lagen sie bereits 2001 unter dem Ost-Berliner Durchschnitt und mussten sogar mehr als die Haelfte der Stimmabgabe uebernehmen.

In Prenzlauer Berg gewannen die Gruenen (23,9%), die Sozialdemokraten (30,6%) und die kleineren nicht ins Parlament einziehenden Fraktionen. Für die Berliner Wahlen 2006 wurde der Bezirk in vier Wahlbezirke aufgeteilt. Im Westen des Prenzlauer Berges ist der Anteil grüner (mehr als 30%, in einigen Wahlbüros mehr als 40%) als im Osten (nur etwa 16%, im Nord-Osten sogar weniger als 1%).

Im Jahr 1991 gab es 231 Restaurants und Kneipen, heute sind es über 600. Während des Internetbooms um die Jahrtausendwende haben sich im Prenzlauer Berg viele kleine und mittelständische Web-Dienstleister angesiedelt. Auf dem Areal der Prenzlauer Nordallee (zwischen Dom äne und Hauptbahnhof ) und der Prenzlauer Strasse im Gebiet des Ringbahnhofes finden Sie den üblichen Einzelhandelsmix aus mittleren und kleineren Stadtteilen.

Auf dem Areal des ehemaligen zentralen Vieh- und Schlachthofes an der Landschaft Landberger Allee im südosten des Landkreises soll ein Industriegebiet mit über 250.000 m Gewerbefläche und mehreren hundert Wohneinheiten gebaut werden. Am Standort S-Bahnhof Storchower Strasse entstand ein Fachmarkt mit Bau-, Garten- und Einrichtungshaus. Im Prenzlauer Berg gibt es 16 Primarschulen mit ca. 4500 Schülerinnen und Schüler, davon zwei Privatschulen.

Gleiches trifft auf das Fahrradrom am S-Bahnhof" Landsberger Straße zu.

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