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Städtebau: Viertel am Anhalter-Bahnhof ist auf dem Vormarsch

Nach dem Eintreffen der letzten Dampflokomotive im weitgehend vernichteten Betrieb am Standort des Bahnhofes Anhalter stoppte die DDR-Reichsbahn am 17. März 1952 den Zugverkehr. Dies hat sich 1995 geändert, als der ehemalige Oberbürgermeister von Kreuzberg, Herr Dr. med. Peter Strieder sen. (SPD), den Bau des Tempodroms im damaligen Anhang des Anhalters Bahnhofes plante.

Anstelle eines Zelts sollte ein dauerhaftes Wohnhaus entstehen; wie vieles damals wurde aus den Plänen schnell ein großes Projekt. Mittlerweile hat sich das Gebäude als Eventlocation bewährt und stellt sicher, dass das Quartier keine "tote Ecke" mehr ist. Damit wurde das Tempo zu einer Art Motor für den Konjunkturaufschwung rund um den "Tramper".

Sicherlich auch wegen der räumlichen Entfernung zum Pottsdamerplatz schossen die Häuser in dieser Gegend buchstäblich aus dem Untergrund. Das Aushängeschild mit seinen 250 Zimmer und Appartements ist das Vier-Sterne-Hotel "Mövenpick" an der Schoeneberger Strasse - gegenüber dem Standort des Tempodroms. Im Jahr 2005 wurde von der Accor-Gruppe ein Park mit drei Gebäuden an der 250 Meter langen Fassade der Anhalter Strasse eröffnet.

Damit ist das Areal rund um den Anhalter Hauptbahnhof innerhalb von drei Jahren zur touristischen Hochburg der Hansestadt geworden. "Nicht luxuriös, aber billig, beurteilt der Hotel- und Restaurantverband Berlin." Auch bei der Einweihung hatten die drei Direktoren des Hotels angekündigt: "Wir wollen das Areal am Anhalter Bahnhofs wieder zu einem Publikumsmagneten machen, wie in den Golden Twenties.

"Das damals sagenumwobene, grösste europäische Luxushotel, das "Excelsior", lockte mit 600 Zimmer in den Anhang zum Festsaal. Der Baubeginn an der Kreuzung zwischen Askanischem Platz/Stresemannstraße für ein achtstöckiges Glasversatzgebäude des deutsch-spanischen Bauherrn Meermann/Chamartin für ein Gewerbe- und Bürohaus steht kurz bevor. Die Dokumentationsstelle zum Vertriebenenschicksal wird diagonal gegenüber dem Bundeshaus angesiedelt; nach Jahren des Hin und Her hatte sich der Deutsche Reichstag nun auf ein entsprechendes Vorgehen eingelassen.

Verbandspräsidentin des Verbandes der Heimatvertriebenen (VdK), Frau Dr. med. Erika Steinbach, sagte: "Das Fassadenfragment des Anhalter Bahnhofes ist beinahe ein Sinnbild für Ankunft und Ausweisung. Umzug in das neue Haus am askanischen Markt. Für den Monat Dez. 2008 plant der Mutterkonzern Holzbrinck, das Gelände an der Potsdamstraße zu räumen.

Bislang wurden die Räumlichkeiten des "Trampers" von Konstrukteuren von der Firma SIEMS genutzt. Besonders interessant sind die kleinen Freiluftmuseen in der Mitte der Straße an der mittleren Promenade. Auf der Nordseite kann man ein Mauerstück besuchen - aber die Wand, die bis 1863 als Verbrauchsmauer in Berlin stand.

Mitbegründer ist der Stararchitekt des Historischen Berlin e. V., Herr Dr. med. Helmut Mayer.

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