Ellington Hotel Berlin Geschichte

Das Ellington Hotel Berlin Geschichte

Aber auch kulinarisch hat das ELLINGTON HOTEL BERLIN viel zu bieten. Das Bauhaus ist seit jeher eine beliebte Attraktion im Berliner Nachtleben und setzt die Geschichte des Denkmals im Inneren fort. Sehen Sie sich die Fotogalerie der Gäste im Ellington Hotel Berlin an.

Begegnungsstätte der Sterne

In der legendäre "Badewanne" traten unter anderem Luis A. Stark, A. F. A. F. A. und A. Ellington auf. Im nicht weniger sagenumwobenen "Dschungel" feiern unter anderem die beiden Künstler und späteren TV-Stars wie Günther Pritzmann und Edward Becker. Das " Haus Nürnberger ", wie es zunächst genannt wurde, ist 1928-31 unter dem Vorbild der wegweisenden Gebäude des Berliners Prof. Dr. Erich Mendelssohn entstanden.

Wahrscheinlich die längsten, markantesten und eine der schönste Fassade von Berlin zeigen unter anderem Hauseinfahrten und Messingschaufenster. Beim Betreten des Hotels wird der Reiz der ausgehenden 20er und 30er Jahre deutlich, der sich auch in den Stiegenhäusern und einigen Zimmern wiederfindet. Die ehemalige "Femina" wurde am ersten Oktober 1929 als "Das Kugelhaus Berlins" eröffnet.

Im Jahre 1932 wurde es der Architekturgemeinschaft als "neuester Ort der Unterhaltung in Berlin" präsentiert. Hier finden Sie den vollständigen Bericht sowie weitere Informationen zu den Themen Bauen und Gestalten (pdf).

Schoeneberger Ellington-Hotel - Berlin.de

Die Berlinwoche präsentiert in Kooperation mit der niederen Denkmalbehörde des Landkreises regelmässig ein "Denkmal des Monats". Das Ellington-Hotel in der Nürnbergstraße im Monat November. "Das Aufregende an dem Haus", sagt Hotelregisseurin Tanja Braun, "ist, dass es fast jedes Jahr eine eigene Geschichte erzählt." Zugleich Teil der bewegten Geschichte von Berlin seit den 30er Jahren.

Zwischen 1928 und 1932 nach Entwürfen der beiden Architekten Richards Berlins in mehreren Bauphasen erbaut, war es vor allem als Wohn- und Geschäftsgebäude gedacht. Zu diesem Zeitpunkt war das neue Gebäude jedoch bereits für eine andere Nutzungsart bekannt: 1929 zog der "Femina-Palast" in den hinteren Teil ein: ein Unterhaltungsbetrieb auf mehreren Etagen mit Tanzfläche, Bar, Tischtelefon und eigenem pneumatischen Postsystem.

Der strassenseitige Baustein mit seiner prägnanten Fassadenansicht aus mehreren in Reihe angeordneten Erkern überstand den Zweiten Weltkrieg intakt. In der Nachkriegszeit setzte sich die doppelte Nutzung als Arbeits- und Unterhaltungsort fort: Während die Büros ab 1964 von der Westberliner Senatsverwaltung für Finanzen benutzt wurden, bezog die Jazz-Bar "Badewanne" das Erdgeschoß, was das Haus wieder einmal in ganz Berlin bekannt machte.

Gegen Ende der 1970er Jahre kam endlich die bekannte "Jungle"-Diskothek hinzu und machte die Nürnbergstraße zu einem Brennpunkt in der West-Berliner Stadt. Mit dem Fall der Mauer spielt der Neubau seine letzten großen Aufgaben: Das Willkommensgeld für die Ostberliner wird im Tresor der Finanzverwaltung des Senats aufbewahrt und von dort aus ausgegeben.

Mit der Wende geriet das Haus zunächst in einen Tiefschlaf: 1993 wurde der "Dschungel" geschlossen, ein Jahr später gingen die Steuerbeamten des Senates. Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde erst 2005 für die neue Hotelnutzung umgestaltet. 17,4 Mio. EUR wurden nach Plan des Architektenbüros R éuter ?Schoger für die Renovierung ausgegeben.

Ellington wurde 2007 eröffnet. Inzwischen ist das ehemalige Amt des Finanz-Senators mit seiner ursprünglichen Holzverkleidung zu einer Luxus-Suite geworden.

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