Die neue Welt Dvorak

Der Dvorak der Neuen Welt

Die US-Amerikaner sollten auf Dvo?ák eine nationale Musik schreiben. Die drei Jahre von Dvorák waren sowohl für ihn als auch für Amerika äußerst bedeutsam. Inwiefern ist diese unglaublich schöne und großformatige Komposition entstanden? Die Dvorak Noten für Orchester finden Sie hier.

Die Sinfonie "Aus der Neuen Welt" von Dvorák ist seit ihrer Entstehung eines der beliebtesten symphonischen Werke.

"Von der Neuen Welt (Archiv)

Eine Arbeit, die jeder Musikfreund weiß - eine Arbeit, die sehr oft aufgenommen wurde: Die 9. Symphonie von Antonin Dvořák ist ein wahrer Klassiker. Nicht umsonst. Doch nur wenige heben sich von der Bilderfülle ab. Sicherlich gibt es keinen Mangel an Aufzeichnungen, aber die Tatsache, dass die Selektion schwierig ist, ist nicht notwendigerweise auf das übermäßige Angebot der Auswertungen von Dvo?ák zurückzuführen:

Symphonie sind - auch auf dem höchsten musikalischen Level - nicht immer aussagefähig. Es sieht so aus, als ob sich eine Reihe von Musikern die ZÃ??hne herausbeiÃ?en, was so populÃ?r und problemlos klingt (und vielleicht ohne es zu merken!). Voller Klang, aber nicht schwer, aber extrem detailreich: Das ist für viele Chorleiter nicht einfach, aber gerade das ist ein Weg in die "Neue Welt" von Antonin....[?

Eindrucksvolle Einspielungen aus der tschechischen Wohnung des Dichters belegen dieses scheinbar Slawenhafte. So viele bedeutende Deutungen der amerikanischen Symphonie kommen aus der Tschechischen Republik. Doch auch die amerikanischen Klangkörper sind mit diesem Stück gern zu erleben - immerhin war es das Philharmonische Orchesters von 1893, das diese Symphonie triumphierend ins Leben rief.

Einen einheitlichen "amerikanischen" Style gibt es bei den Tonträgern aus den USA, Kanada, New Yorks, aber nicht.

Kindermusik Teil 1: Der Tscheche Antonin in den USA - oder warum er bei der ersten Mond-Landung mit an Board war....

Und was hat die Sinfonie "Aus der Neuen Welt" mit "Old-Mac-Donald had a farm" zu tun? Welche Kniffe gibt es, um nach und nach Klassik mitzumachen? Sinfoniekonzert der Philharmonie Essen steht vor der Türe (Donnerstag und Freitag), in dem die neunte Sinfonie "Aus der neuen Welt" von Antonin de la République präsentiert wird.

Mein erster Artikel in der Serie "Musik für Kinder" dreht sich um die 9. und mehr. Ich werde keine Angaben a la sammeln: "Am 8.09. 1841 wurde die Firma www. com gegründet, am 1.5. 1904 ist er gestorben. Früher brachten die USA einen Fremden ins Lande, nämlich einen tschechischen, der in einem traditionell tschechischen Ort aufwuchs, um den USA beizubringen, wie sie ihren eigenen amerikanischer Musikstil in der Klassik entfalten können (bis dahin imitierten die USA vor allem die deutschen Klassiker).

Andererseits waren die Amis dafür bekannt, dass sie es (zumindest damals) abgelehnt haben, ihren neuen Nationalstil aus Teilen der indianischen oder afroamerikanischen Volksmusik zu zaubern. Tja, dieser Tschechische war nicht irgendjemand, sondern schon damals ein "Superstar", bekannt und beliebt auf der ganzen Welt. Das, und zwar Antonin unter der Adresse Dvo?ák, jubelten die USA mit einem ansehnlichen Jahresgehalt von 15.000 Dollars.

Das äußert sich so: "Die Amis verlangen von mir Großes, vor allem sollte ich ihnen den Weg ins verheißene Ausland und in das Gebiet der neuen, eigenständigen Künste ebnen...., kurz: Nationalmusik machen! "1892 (er war 51 Jahre alt) wurde er Leiter des "National Konservatoriums of Music" in Neu Yorkshire und führte die amerikanischen Studenten in das Geheimniss der Zusammensetzung ein.

Doch nach drei Jahren wurde sein Sehnen so groß, dass die Seite die USA aufgab. Nicht nur für die Amis, sondern für jeden an klassischer Musik interessierten Hörer war der Amerikaaufenthalt ein Glücksgriff, denn während seines Aufenthaltes schrieb er die bekannte Sinfonie Nr. 9 "From the New World" (nicht für die Amis, sondern für sich selbst).

Aber bevor ich auf diese Sinfonie näher eingehen möchte, möchte ich Ihnen kurz erläutern, was mit einer Sinfonie überhaupt gemeint ist. Eine Sinfonie ist ein Orchesterwerk, das eine festgelegte Gestalt und Instrumentierung hat. Seit etwa 1700 haben sich die Musiker auf die exakten Spielregeln geeinigt (natürlich ändern sich diese Spielregeln im Lauf der Zeit - aber ich gehe nur in Teil 2 von "Musik für Kinder" auf die musikalischen Epochen ein):

Die Instrumentierung setzt sich zusammen aus Saiteninstrumenten (Violinen, Viola (Bratschen), Violoncelli und Bässe), Holzbläsern (Flöten, Klarinette, Oboe, Anglais, Fagott - diese sind nicht immer aus Fagott, aber es ist wichtig, dass das Sprachrohr aus Metall oder Schilf besteht), Bläsern ( "Blasinstrumente") (Trompeten, Bläser, Hupen, Trommeln und eventuell Tuba) und Schlaginstrumenten (Pauken und Zimbeln u. Ä.).

Die ganze Sinfonie setzt sich aus drei oder vier eigenständigen Sätzen zusammen, die sich in ihrem jeweiligen Tempi und ihrem jeweiligen Wesen abheben. Die Einigkeit der Sinfonie wird dadurch bewahrt, dass die einzelnen Stücke inhaltlich miteinander verbunden sind, d.h. dass gewisse typische Musikstücke in modifizierter Weise (meist im vierten Teil, der oft als "Finale" bezeichnet wird) eingeführt und wiedergegeben werden.

Die typischen Musikstücke werden "Thema" genannt. Es gibt in einem Werk meist zwei so unterschiedliche Motive, die während des Werkes ineinandergreifen. Das Sinfonieorchester gehört zur Absolutmusik (Gegenteil: Programmmusik). Schopenhauer: "In der Sinfonie spiegeln sich alle menschliche Passionen und Wirkungen - Glück, Leid, Liebe, Haß, Terror, Hoffnung wieder.

Sinfonie Nr. 9 "Aus der Neuen Welt" Die Sinfonie "Aus der Neuen Welt" ist es. Ehe ich Ihnen etwas ausführlicher über die verschiedenen Bewegungen berichte, könnte es von Interesse sein zu fragen, auf was ein aktives Publikum beim Hören dieser Stücke achten kann. Wie bereits erwähnt, ist ein Motiv eine typische melodische Komposition, die nur aus wenigen Takte zusammengesetzt ist.

Die erste Thematik erkennen Sie daran, dass sie oft von unterschiedlichen Instrumentalgruppen wieder aufgegriffen und entfremdet wird und meist zu Beginn des Stücks verhältnismäßig klingt. Der zweite Punkt ist die Antithese zum ersten Punkt. Wird also eine Musik abgespielt, die der ersten Musik vollkommen entgegengesetzt ist, dann ist es wahrscheinlich das zweite Theme.

Das erste und das zweite Motiv unterscheiden sich durch die erzeugte Atmosphäre. Wenn das erste Motiv heiter und unverschämt ist, ist das zweite fromm und gelassen. Dies drückt sich zum Beispiel im musikalischen Bereich in schnellen und lauten Tönen (1. Thema) und leisen und nur von wenigen Instrumentalisten gespielten Langnoten (2. Thema) aus.

In dem ersten Teil der Sinfonie "Aus der Neuen Welt" gibt es nur eine kleine, schleppende Einführung und erst dann kann man die "Themensuche" beginnen, wie gerade eben geschildert! In der Sinfonie wird klar ersichtlich, wie sehr die Umwelt einen Musiker beeinflusst und sich in dem entstandenen Stück wiederspiegelt. Die Sinfonie enthält einerseits indische und afroamerikanische Elemente und andererseits tschechische Folkloretänze, die von seinem Sehnsucht nach der Heimat künden.

Kennzeichnend für die indische Volksmusik ist, dass sie nur aus ganzen Klängen zusammengesetzt ist. Sätze der Sinfonie von www. com, denn die typische Melodik ist ebenfalls nur aus fünf Noten aufgebaut und basiert damit auf indischer Klangfarben. Den zweiten Teil des Satzes kennt man wohl am besten. Seine Melancholie ("Thema") wird vom Englisch Horn (ähnlich einer großen Oboe) gespielt und weckt beim Hörer eine große Lust.

Möglicherweise ist es so, weil dieses Musikinstrument der Menschenstimme am nächsten kommt, wie Mozarts schon gesagt hat, und somit ein unmittelbarer Austausch mit dem Hörer stattfinden kann. Synkopierungen (Schwerpunktverschiebungen), wie sie von Spiritualen bekannt sind, findet man im 1. und 3. Ein weiteres Motiv in diesen Bewegungen ist den tschechischen Volksliedern entlehnt, die man an ihrem tanzenden Wesen erkennen kann.

Von besonderem Interesse ist der 4. Abschnitt, in dem sich das Sehnen nach der Heimat wiederspiegelt. Indische Motive "aus der Neuen Welt" konkurrieren mit dem "europäisch-böhmischen" Motiv des ersten Teils. Mit der Sinfonie Nr. 9 haben Sie etwas gemein mit den Raumfahrern von Apollon 11, die 1969 erstmals den Boden unter den Füßen haben.

Weil sie während des Flugs gerade dieses Stück gehört haben. Vielleicht waren es die Empfindungen und Launen, die diese Melodie hervorruft: das Sehnen nach der Heimat und der Wunsch nach Abenteuer, der Augenblick kurz vor dem Eintritt in eine neue Welt?

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