Der Messe

Die Messe

Die folgenden Projektphasen sind im Wesentlichen für die Vorbereitung einer Auslandsmesse notwendig: Die Koordination der Bremer Messe und Ausstellungen. Das Hotel liegt direkt gegenüber der Kölner Messe und bietet schallisolierte Zimmer mit der Möglichkeit der Zubereitung von Heißgetränken und kostenlosem WLAN. Die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Messen. Sie finden bei uns ein modernes Messe- und Konferenzzentrum.

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Die Messe (in der Schweiz auch: Salon) im ökonomischen Sinn ist eine temporäre, sich wiederholende Marketingveranstaltung. Auf einer Messe haben unsere Besucher die Gelegenheit, sich über das Angebot unterschiedlicher Lieferanten zu informieren und sich ein eigenes Urteil über die Marktlage zu bilden. Insgesamt trägt die Messe zur Herstellung von Transparenz im Markt bei und kann zu positiven regionalen Beschäftigungseffekten führen (siehe indirekte Rendite).

Die Bundesrepublik Deutschland ist der weltweit wichtigste und grösste Messeplatz. In der mittelalterlichen Geschichtsschreibung bezieht sich der Begriff Messe auf einen ein- oder mehrtägigen Waren- oder Geldhandel, der sich durch seine Überregionalität von der Messe abhebt. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Angebotsnachfrage wurden die Märkte zunächst meist mit einem Kirchweihfest in Verbindung gebracht - gut besucht von der Öffentlichkeit.

In der Folgezeit haben sich die Fachmessen zu einem Schwerpunkt für den Fernabsatz entwickelt, weshalb sie meist an geografisch besonders günstigen Standorten durchgeführt wurden. Die beteiligten Händler erhielten oft Vergünstigungen im Rahmen ihrer Messebeteiligung, wie z.B. Begleitung für die Hin- und Rückfahrt oder Absicherung am Messestandort. Für die Handelspraxis von besonderem Interesse waren die Fachmessen als Fälligkeiten für Darlehen, unter anderem im Rahmen von Wechsel.

Der Brauch, dass Fachmessen im Frühling und in der Herbstsaison abgehalten werden, hat sich teilweise bis heute bewahrt, ist aber durch das Innovationstempo der Volkswirtschaft gerechtfertigt. Kirchliche Zentren in den Messe- oder Meditationsräumen, die unter anderem mit Gebetsteppichen ausgestattet sind, lassen den kirchlichen Hintergrund wieder ins Leben zurückkehren. Der erste Beweis einer Messe ist ein Geschenk des Merowingerkönigs Dagobert I. an Saint-Denis bei Paris vom September 634/635.

Im flämischen Raum finden die Massen von Torhout (erstmals 1084 erwähnt), Ypres, Lille (beide 1127 zuerst erwähnt), Mesines (1159 zuerst erwähnt) und Brugge (1200 zum ersten Mal erwähnt) statt. Zu den berühmtesten Jahrmärkten des Mittelalters zählen die Champagnermessen in Lagny, Provins, Troyes und Bar-sur-Aube, die bis etwa 1300 von europäischem Rang waren und im späten Mittelalter durch die Feste in Chalon-sur-Saône, Genf und Lyon ersetzt wurden.

Die in Skanör seit der Hälfte des XII. Jh. und in Falsterbo von Anfang Aug. bis Ende Okt. auf einer Landspitze an der südwestlichen Spitze Schwedens seit Ende des XX. Jh. stattfindenden jährlichen Jahrmärkte waren für den Hansehandel von besonderem Interesse. Jh. verlor die Schonische Messe ihre Wichtigkeit und entwickelte sich zu einem Markt für Heringe.

Die Etablierung regionaler Messe-Netzwerke im Kaiserreich erfolgte erst im Laufe des zwölf. In der zweiten Jahrhunderthälfte haben sich vor allem vier Messestandorte des Messe-Netzwerks Niederrhein herauskristallisiert: Köln, Utrecht, Aachen und die als Vorläufer der Messe Frankfurt geltenden Duisburg. 1 ] An den Kreuzungen der großen Handelsstraßen fanden längstens im vierzehnten Jh. in Großstädten wie Leipzig und Frankfurt am Main bedeutende Fachmessen statt.

Jh. begonnene Industriealisierung erforderte neue Vertriebskanäle, die auch die Messen mitbestimmten. Sie verkauften die mitgebrachte Ware nicht mehr unmittelbar am Stand, sondern zeigten Proben, nach denen bestellt wurde. Die Musterfachmesse mit einem breiten Spektrum an Investitions- und Gebrauchsgütern prägte bis zur Hälfte des zwanzigsten Jahrtausends die deutsche und europäische Fachmesse.

Ab 1895 hieß die Messe Leipzig amtlich "Mustermesse". Leipzig war nach der Gründung des Reiches 1871 zunächst die einzig bekannte internationale Messe-Stadt außerhalb Deutschlands. An diesen Ereignissen nahmen das deutsche Kaiserreich und zum großen Teil auch die heimische Wirtschaft sehr stark teil, obwohl es zu dieser Zeit keine Weltausstellung in Deutschland gab.

Zu Beginn des 20. Jh. organisierte sie eine Vielzahl von Messen von nationaler Tragweite, von denen die meisten einem speziellen Bereich wie Strom, Gesundheitswesen oder Maschinenwesen gewidmet waren. Aber auch heute noch gibt es einige, wie die ILA - International Aerospace Exhibition, die 1909 als Luftschiffausstellung ins Leben gerufen wurde. Auch nach dem Ersten Weltkrieg spielt die Messe Leipzig eine hervorragende Stellung für die deutschen Messegesellschaften.

Darüber hinaus gewinnen die Messe Frankfurt und im Verlauf der 1920er Jahre die Messe Köln und die neu gegründete Messe Deutschland Ost in Königsberg an Gewicht. Nahezu alle Bereiche waren noch auf diesen Fachmessen vertreten. Ab 1933 wurden sie vor allem zu Propagandazwecken als Mittel der so genannten "Volksaufklärung" inszeniert. Fachmessen wurden weniger als Marketing-Instrument denn als "Leistungsschau der nationalen Gemeinschaft" angesehen.

In dieser Zeit wurde der Messe- und Ausstellungsbereich dem Ministerium Reichs-Propaganda untergeordnet. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde auch ein Wendepunkt in der Geschichte der Messewirtschaft in Deutschland erreicht. In einem seit 1949 geteilten Deutschland musste sie sich komplett reformieren. Das nahezu komplett zerstörte Gelände musste wieder errichtet und neue Akzente in der Messewirtschaft setzen.

Bis in die 1980er Jahre hinein war Leipzig bemüht, seine internationale Spitzenposition als der zentrale Messestandort der DDR wiederzuerlangen. Die Auslandsmessen in Frankfurt und Köln wurden 1947 bzw. 1948 in der BRD wieder aufgenommen. Außerdem die 1947 gegrÃ?ndete Messe- und Ausstellungs-A.

Andere, bis dahin recht kleine Messeplätze wie Berlin, Düsseldorf und München gewinnen an Gewicht. Auch an den zunächst regional bedeutenden Orten Stuttgart, Hamburg, Nürnberg und Essen wurden individuelle Auslandsmessen eingerichtet. Auslöser war vor allem die Tatsache, dass in Westdeutschland nun eine Vielzahl von Messe-Themen, die bisher Teil der Leipzig Messe waren, angesiedelt werden sollten.

Zudem hatten die damalige Besatzungsmacht, aber natürlich auch die Volkswirtschaft selbst, ein großes Interesse daran, dass die ehemalige Exportkraft der heimischen Industrien schnellstmöglich wiederhergestellt werden konnte. Internationale Fachmessen in Deutschland waren dafür ein ausgezeichnetes Mittel. Dies entsprach dem Bemühen der Unternehmen, sich weltweit zu differenzieren und damit ihre Fachmessen für Interessierte aus aller Herren Länder zu eröffnen.

Für die deutsche Messebranche ist es zu einem festen Bestandteil geworden, dass Veranstalter auf dem eigenen Messegelände Fachmessen und Veranstaltungen mit internationalem Bezug veranstalten, die von den entsprechenden Fachverbänden als ideale Sponsoren oder Co-Organisatoren mitgestaltet werden. Alle großen Messeunternehmen sind heute im Besitz der Kommunen und Länder, trotzdem steht das Privatrecht in einem intensiven Konkurrenzkampf.

Etwa 75 Prozent der Auslandsmessen in Deutschland werden von öffentlichen Trägern, der Rest von Vereinen oder privaten Organisatoren organisiert. Der Messeveranstalter entscheidet frei über die Organisation von Veranstaltungen. Durch die Diversifikation der Volkswirtschaft und die Einbindung Westdeutschlands in die globale Ökonomie nahmen auch die Anzahl und die Internationalität der Fachmessen zu.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 musste vor allem die Leipzig Messe eine neue Aufgabe in der deutschen Messe-Landschaft einnehmen. Zu diesem Zweck wurde das Ausstellungsprogramm in mehrere Messetermine aufgeteilt. Schon sehr früh erkannten die Ostunternehmen die marktwirtschaftliche Relevanz der Messe und setzten die westdeutschen und östlichen Messeplätze ein.

Dementsprechend sind auch in den neuen Ländern eine Vielzahl von Messeplätzen von regionaler Relevanz etabliert. Mittlerweile sind mehrere nationale Messegesellschaften auch im Auslandeinsatz. Gab es um 1990 noch kaum solche Fachmessen, so waren es 2010 bereits 226. Von den Weltleitmessen der Einzelbranchen werden mittlerweile knapp zwei Drittel in Deutschland durchgeführt.

Rund 150 Fachmessen und Austellungen finden jedes Jahr mit bis zu 170.000 Austellern und 9 bis 10 Mio. Fachbesuchern statt. Mehr als 50 Prozent der Austeller und rund 25 Prozent der Fachbesucher kommen heute aus dem Ausland und machen Deutschland zum wichtigsten Messeplatz der Welt. Während es sich bei den Fachmessen zunächst um Vertriebsveranstaltungen (Warenmessen) handelt, die zum unmittelbaren Kauf und Vertrieb von Waren genutzt wurden, dominiert heute die Mustermesse, auf der anhand von Stichproben geordert werden kann.

Zudem werden Messeauftritte heute tendenziell zur Geschäftsvorbereitung genutzt, d.h. Informationen über Waren und Dienstleistungen und die damit verbundene individuelle Ansprache dominieren auf der Messe. In der Vergangenheit werden Plätze mit traditionellen Universal- und Branchenmessen oft als Messestädte bezeichnet. Die bekanntesten sind Leipzig und Frankfurt am Main, aber auch Hannover, obwohl die Deutschen Messe- und Ausstellungs-AG erst 1947 entstanden ist (heute Deutschen Messe AG).

Im breit gefächerten Messegeschäft haben sich auf die einzelnen Bereiche fokussierte Spezialmessen etabliert, die die branchenübergreifenden Veranstaltungen weitestgehend abgelöst haben. Branchenübergreifende Messeauftritte sind heute die Frankfurter Verbrauchsgütermesse Ambient in Frankfurt am Main und die Hannover Messe für die Investitionsgüterbranche, die beide klare und eingeschränkte Schwerpunkte haben. Eine Messe ist nach 64 Abs. 1 S. 1 des Gewerbegesetzes (GewO) eine "in der Regel regelmässig stattfindende Veranstaltung", bei der die "wesentlichen Produkte einer oder mehrerer Industriezweige gezeigt und vorwiegend an den gewerblichen Weiterverkäufer, gewerblichen Verbraucher oder Grossabnehmer nach Mustern verteilt werden".

Als Messe wird in Zusammenhang mit 64 und 69 Gewerbeordnung eine Messe bezeichnet. Zu diesem Zweck sind eine Anmeldung, Angaben zur Messe, ein Geländeplan, ein Vorverzeichnis der Aussteller und ein Handelsregisterauszug sowie ein Verhaltenszertifikat bei einer Aufsichtsbehörde einzureichen. Diese ist in der Regel kostenpflichtig und beinhaltet den inhaltlichen Teil des Veranstalters, den Name oder die Benennung der Messe, den inhaltlichen Teil, Ort und Dauer sowie die Öffnungszeit.

Nicht notwendigerweise wiederholt sich eine Messe ( 65 GewO), sondern das "repräsentative" (nicht das wesentliche) Leistungsangebot eines Wirtschaftszweigs wird ohne spezielle Ausdifferenzierung der Öffentlichkeit gezeigt/verteilt. Der Ausstellungs- und Messeausschuss (AUMA) nutzt als Ergänzung zur Begriffsbestimmung des Gewerbegesetzes weitere Rubriken zur Unterscheidung von Fachmessen und Veranstaltungen in Deutschland für seine Datenbestände und Statistik.

Die internationalen Fachmessen werden dann die Hauptangebote einer oder mehrerer Branchen aufzeigen. In der Kategorie AUMA Inland werden die Hauptangebote einer oder mehrerer Branchen dargestellt. Bei den Fachmessen dieser Klassifizierung handelt es sich vor allem um ein Einzugsgebiet für Besucher aus der Region. Die Zugänge beider Seiten zu einer Messe können sowohl zeitgetrennt als auch gleichzeitig und nur in anderen Formen unterschieden werden.

Der im Industriegesetzbuch beschriebenen Unterscheidung zwischen Fachmessen (primär für Fachbesucher) und Fachmessen (primär für Privatbesucher) hat in der praktischen Anwendung an Gewicht eingebüßt. Teilweise wird auch zwischen einer Messe als regionale Aktion, die sich primär an Privatpersonen wendet und das Leistungsspektrum einer Branche (z.B. Euregio Maas-Rhein) und einer Messe als überregionale Aktion, die das Leistungsangebot einer oder mehrerer Filialen darstellt, untergliedert.

Die formale Auszeichnung ist schliesslich die besondere Form einer Hausausstellung, bei der ein Lieferant, oft ein Grosshändler statt einer Messefirma, selbst als Organisator fungiert und die von ihm vertretenen Herstellerunternehmen ihre Offerten vorlegen. Der Messestandort Deutschland ist der international ausgerichtete, international ausgerichtete Messeplatz der Weltspitze. Von den zehn weltgrößten Messeunternehmen kommen fünf aus Deutschland.

Im Jahr 2014 erwirtschafteten alle deutsche Messeunternehmen zusammen einen Gesamtumsatz von 3,5 Milliarden EUR. Zwischen 160 und 180 internationalen und nationalen Fachmessen finden pro Jahr statt, die von 170.000 bis 180.000 Aussteller und rund zehn Mio. Besucher ausgenutzt werden. Messeunternehmen in Deutschland mieten das Messegelände entweder an Gastorganisatoren oder selbst.

Alle großen Unternehmen der Branche haben eine städtische Aktionärsstruktur und sind daher sehr unterschiedlich zu internationalen Unternehmen, vor allem zu US-Unternehmen. In Frankfurt am Main sind die Frankfurt am Main die Messe Frankfurt (jährlich), die IAA (alle zwei Jahre) und die Fachmesse für Buchkunst (alle drei Jahre) ein Beispiel, in Berlin die Internationalen Funkausstellungen Berlin (jährlich), die Internationalen Tourismus-Börse (jährlich), die Große Berliner Messe (jährlich) und die Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellungen Berlin (alle zwei Jahre).

Wichtigste Messeplätze sind: Das wichtigste Ausstellungsgelände in der Schweiz ist: Messe-Marketing: Erfolgreich: Event-Trends - Ausstellerangebote - Messeserviceleistungen Der expert-Verlag, Reinningen 2003, ISBN 3-8169-2164-7 Die Messewirtschaft: Saldo 2015 AUMA 2016 Die Messewirtschaft: Daten, Aufgaben, Perspektiven. Der AUMA, Berlin 2013 Registrierung und Klassifikation von Fachmessen in Deutschland.

Der AUMA, 2015 von Dieter S. ter Weiler, Kai Ludwigs, Bernd M. Lindenberg, Björn Jopen: Messen Machen Märkte aufrufen - Eine Straßenkarte zur Erhöhung Ihrer Messeerfolg. Eduard Philippi: Die Botschaften der Stadt Frankfurt an der Oder. Frankfurt am Oder 1877th Manfred Kirchgeorg, Werner M. Dornscheidt, Wilhelm Giese Norbert Streck (ed.): Anleitung Messemanagement: Planung, Ausführung und Steuerung von Messen, Kongressen ein.

1963, S. 119-153 J. A. van Houtte: Messe. MÜNCHEN 2003, S. 558-560 Wim Blokmans: Das Messe-Netzwerk Westeuropas im XIV. und XVI. Jh. von der Messebranche.

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