Darstellung von menschen mit Behinderung in den Medien

Vertretung von Menschen mit Behinderungen in den Medien

Podiumsdiskussion zum Thema "Die Darstellung psychisch Kranker auf Distanz. Zur quantitativen Darstellung von Menschen mit Behinderungen im. für eine gleichberechtigte Vertretung in den Medien", sagt Justus Demmer. Der Verein "Leidmedien" kommt dafür nach Leipzig.

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Über die "Schicksalsschläge" hinaus wurde im Bundeskanzleramt das Dokument "Empfehlung zur Vertretung von Menschen mit Behinderung in den Medien" vorgestellt. Am 31. Mai 2017 wurde im Schloss die Arbeitgruppe zur Umsetzung der Empfehlungen zur "Vertretung von Menschen mit Behinderung in den Medien" vorgestellt. Dem Einladungsschreiben von Bundesumweltminister Dr. med. Thomas Drözda folgend, machten sich Vertreter der Medien sowie Mitglieder diverser Behindertenverbände ein eigenes Bild des Zustands.

Um dies im Hinblick auf die Vertretung von Menschen mit Behinderung zu minimieren, gibt es eine Arbeitsgemeinschaft, die unter Einbeziehung von Behindertenvereinen und Medienschaffenden Handlungsempfehlungen für die Vertretung von Menschen mit Behinderung in den Medien erarbeitet und im Zuge des "National Disability Action Plan 2012-2020" vorlegt. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, Sensibilisierungsmaßnahmen für Medienschaffende einzuleiten, die zu einer besseren Reportage führen, Menschen mit Behinderung von negativen Bildern und unangemessenen Worthülsen zu entlasten, Menschen mit Behinderung stärker in die Medienproduktion einzubeziehen und die allgemeine Medienpräsenz von Menschen mit Behinderung zu steigern.

Im Mittelpunkt steht dabei die Einbindung von Menschen mit Behinderung in die Entscheidungsfindung. Auch eine Basiswebsite wurde während der Veranstaltung präsentiert: www.barrierefreiemedien.at bietet Medienschaffenden und Medienschaffenden Richtlinien, Hinweise und praktische Anleitungen. Die Vereinigung der Sehbehinderten und Sehbehinderten begrüsst die vorgelegten Anträge und wünscht, dass die von der Arbeitsgemeinschaft erarbeiteten Konzepte so weit wie möglich angenommen werden.

Untersuchung: Medienpräsentation von Menschen mit Behinderungen

Am 31. 5. präsentierte Frau Dr. med. Maria Peregger die von der Firma MedienAffairs ausgearbeitete Untersuchung zum Stand der Dinge in den Medien in Österreich im Zuge der Konferenz "Empfehlungen für die Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien". Experten und Vertreter von Behindertenverbänden, Politiker, NGOs und Medien trafen sich auf Einladung von Bundesumweltminister Dr. med. Thomas Drözda, um im Schloss die Möglichkeiten zur Verbesserung der Vertretung von Menschen mit Behinderung zu diskutieren.

Die Erörterung stützte sich auf eine Untersuchung von MedienAffairs, die die Reportage aus der Perspektive der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt ihrer Analysen stellten.

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