Christian Poltera

Chistian Poltera

und Ronald Brautigam (Klavier). Schon in jungen Jahren entschied sich der Schweizer Christian Poltéra für das Cellospiel. Die Violoncello hat etwas "Inspirierendes", sagt Christian Poltéra. Geboren wurde Christian Poltéra in Zürich. Haydn und Dvorak mit Christian Poltéra (Violoncello) und Lorenzo Cossi (Klavier) Kultur Steinhausen.

"Das hört sich schön an, aber das bin ich nicht."

Christian Poltéra macht alles, was für Violoncello komponiert wurde und wird, sei es für Kammer- oder Solokonzerte. Nicht umsonst ist der Swiss als einer der vielfältigsten und besten Cellistinnen begehrt. Sehr geehrter Kollege Polen, woher kommt der Nachdruck? Das ist nicht die höchste Dringlichkeit. Vielleicht ist es das Violoncello, weil es schwierig ist, in einen Rennwagen zu passen.

POLTÉRA: Nein! Es war ein 928er Wagen, aber er war sehr großzügig. Ich begegnete ihm, als ich beinahe 18 Jahre alt war, als er so voller Elan war. Dann ging es nicht mehr um Henry Schiff, sondern nur noch um die Musiker und die Auszubildenden.

Kein Cellist dieses Formates hat so viel Zeit in die kommende Generationen gesteckt wie er. POLTÉRA: Vielleicht war es nicht seine erste Ausprägung. POLTÉRA: Ja. Ich war acht Jahre jung, als ich angefangen habe. POLTÉRA: Meine beiden Vater und Mutter sind beide Pädagogen und haben ein wenig Piano erlernt. Ich denke, es war auf der Trauung meiner Mutter.

POLTÉRA: Zum Glueck war es bei mir nicht so. Auch als Berufsmusiker bleibt man mit seinem Lehrmeister Heinrich Schiff in Verbindung, weil man nun "sein" Violoncello spielt. POLTÉRA: Das ist nicht der alleinige Anlass, aber ja, ich habe das große Vergnügen, im Spiel zu sein. Er ist eines der schoensten Violoncellos von Antoni-Stradivari. 1996 erfuhr er, dass es zum Kauf steht, und bat uns Schueler, ob wir es schon einmal gehoert haetten.

Zu dieser Zeit war ich noch in einer Wohngemeinschaft mit dem Violoncellisten und Komponisten Sebstian Klingers. Zufällig hatten wir ein Plakat von diesem Violoncello an der Mauer aufhängen. Sofort kam Herr Dr. med. Heinrich Schiff und schaute es sich an, bevor er das erste Mal eine ganze Weile später in der Londoner Philharmonie mitspielen konnte.

POLTÉRA: Ja. 1963 sollte das Trio de Triest mit dem Violoncellisten A. baldovino in Argentinien aufspielen. Man sagt, er habe sich den Cello-Koffer mit der Marine geschnappt und sei in ein Rettungsschiff gestiegen. Anscheinend stürzte die Maria ins Meer und einige Tage später wurde sie wieder in Ruinen ausgehändigt.

Ich weiss es nicht. Zuerst habe ich gedacht: Das Violoncello hört sich schön an, aber das bin ich nicht. Sie wird nie das irdische, knotige oder finstere Timbre haben, an das ich gewöhnt war. Außerdem, prägt die Person des Maraspielers das Musikinstrument? Das könnte sein. Diesen Abdruck hatte ich einmal auf einem anderen Violoncello.

Ich glaube nicht mit der Mare. Würden verschiedene Cellistinnen die Maria mitspielen, würde man das Klangbild der Maria wiedererkennen. Spielten diese Cellistinnen ein anderes Musikinstrument, würde man lieber auf die jeweiligen Cellistinnen und -spieler hören. POLTÉRA: Im Jahr 2012 musste er das Cellospielen aus Gesundheitsgründen einstellen. Deshalb sollte ein taiwanischer Unternehmer und Liebhaber die Marke mitnehmen.

Kurze Zeit später erhielt ich eine E-Mail, um das Violoncello abzuholen. Meiner Meinung nach war das Hauptanliegen der Eigentümer, dass die Maria als europäische Kulturgüter in einem Tresorraum in Asien verbleibt und nicht untergeht. Wie viel Druck ist es, ein so wertvolles Gerät zu tragen?

Sie gewöhnen sich daran. Der Autor Wolff Windratschek hat in seiner Geschichte "Mara" das Violoncello selbst von den Spielern erzählt. POLTÉRA: Ja. Zur sechsten Auflage im Jahr 2016 fügte er ein eigenes Buch hinzu, in dem er die Krisensituation von Herrn Dr. med. Heinrich Schiff beschrieb und wie er das Violoncello aufgeben musste.

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