Berlin City Tax

Stadtsteuer Berlin

Denn seit dem Jahreswechsel müssen Privatreisende die sogenannte Stadtsteuer zahlen, wenn sie in einem Hostel oder Hotel in Berlin übernachten. Im Buchungspreis der Jugendherberge am Berliner Hauptbahnhof ist die Berliner City Tax bereits enthalten. Die Berliner Hoteliers müssen weiterhin die Bettsteuer einziehen.

Häufig gestellte Fragen zur Kurtaxe (Übernachtungssteuer)

Übernachtungssteuer wird in Berlin einheitlich erhoben. Verantwortlich dafür ist das Steueramt Marzahn-Hellersdorf, Allee der Ko?monauten 29, 12681 Berlin. Die Finanzbehörde Marzahn-Hellersdorf hat die Zentralrufnummer (030) 9024 26976 für die Kurtaxe eingeführt. Ankommende Rufe werden an das nächste verfügbare Telefon umgelenkt.

Angesichts der großen Zahl von Anfragen, die derzeit per Telefon eingehen, ist es möglich, dass für die Entgegennahme eines ankommenden Anrufs keine kostenlose Telefonleitung zur Verfügung steht. In unserem Reiseführer findest du alle wichtigen Informationen zur Unterkunftssteuer in Berlin. In Berlin wird die Beherbergungssteuer auf der Grundlage des Beherbergungssteuergesetzes berechnet.

Kurtaxe Berlin

In Berlin zahlen die Privatreisenden seit dem 01.01.2014 eine Übernachtungsgebühr von fünf Prozenten des Nettoübernachtungspreises. Die Verabschiedung des Gesetzes durch das Repräsentantenhaus Berlin erfolgte im Dez. 2013. Der Beschluss zur Einführung einer Stadtsteuer in Berlin ist eine Politikentscheidung. Der Ortstaxe ist für alle privaten Übernachtungsmöglichkeiten (auch für Schüler und Schulklassen) gültig.

Dies gilt für die Übernachtung in allen kommerziellen und privatwirtschaftlichen Unternehmen, die kurzfristige und kostenpflichtige Übernachtungsmöglichkeiten bereitstellen. Unterkunft aus geschäftlichen und beruflichen Gründen ist von der Kurtaxe befreit. Nähere Angaben dazu sind auf der Website des Senates von Berlin zu lesen.

Die Stadt Berlin erhebt jetzt eine Bettsteuer von ihren Urlaubern - Berlin Aktuell

Wer in Berlin persönlich in die Landeshauptstadt kommt und in einem Hotelzimmer wohnt, muss nun die sogen. Hotelier reden von einem "großen Ärgernis". Berlin-Touristen müssen seit Anfang des Jahres eine so genannte Stadtsteuer abführen. Laut der Tourismus-Marketingorganisation "Visit Berlin" beläuft sie sich auf fünf Prozentpunkte des Übernachtungspreises ohne Fruehstuecks.

Diese wird dem Gast vom Beherberger in Rechnung gestellt und ist bei der Abfahrt zu bezahlen. Das bedeutete, dass die ersten Touristen nach Berlin die neuen Bettsteuern bezahlen mussten, als sie am Dienstag aufbrachen. Davon waren jedoch nur die wenigen Besucher betroffen, die ohne Voranmeldung in einem Hotel oder Gästehaus übernachtet hatten. Eine Pressesprecherin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga sagte am Dienstag, es sei ein "großes Ärgernis" für die Berliner Hotellerie, dass die Abgabe so schnell einfalle.

In vielen Betrieben konnte das Rechnungssystem nicht so rasch geändert werden. "Es gab bereits die ersten Besucher, die die Steuern zahlen mussten, da sie nur zusätzliche Tage im neuen Jahr buchten. Sie hätten aber ruhig reagiert: "Da die Abgabe in vielen anderen Orten und Staaten bereits existiert, macht sie den Gästen nicht so viel Angst", sagt Tina Brack.

Die Stadtsteuer hatte das Repräsentantenhaus Berlin erst am 13. November 2013 genehmigt. Aus der neuen Umlage erwartet der Bundesrat jährliche Einkünfte von rund 25 Mio. EUR. "Dehoga Präsident Willy Weiland sagte anfangs November: "Wir haben das Gefühl, dass man uns schlecht behandelte". Haupteinwand des Vereins war, dass die Kurtaxe nicht separat auf der Rechnung des Hotels auszuweisen sei, sondern von den Beherbergern separat zu zahlen sei.

Weil viele Veranstalter viele Monate vorher große Zimmerkontingente gebucht haben, ist es für den Hotelier kaum möglich, im Rückblick zu ermitteln, welchen Preis der Kunde zahlt. Dennand hatte angekuendigt, dass sich der Hotelier gegen das geltende Recht beschweren werde, sobald die ersten Veranlagungen in den Hotels eingetroffen seien.

Das Ziel von 25 Mio. angemeldeten Hotelnächten in Berlin wurde erstmalig per Jahresmitte 2013 übertroffen. Visit Berlin" erwartet mehr als 26 Mio. Nächtigungen für das ganze Jahr. Dann wird die Anzahl der eingecheckten Hotel- und Pensionsgäste in der City mehr als elf Mio. betragen. Ausgeschlossen sind Berliner Touristen, die in einer Ferienwohnung, bei Freunden oder Verwandten wohnen.

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