Bayerische Landeszentrale für neue Medien

Bayrische Landesanstalt für Neue Medien

Bayrisches Landesamt für Neue Medien. Mit der Bayerischen Landeszentrale Für Neue Medien (BLM). Bayrische Landesanstalt für Neue Medien, München (BLM). Staatliche Agentur für Neue Medien (BLM). Weblog of the Bayerische Landeszentrale für neue Medien.

Neuer Press Officer at the Bayerische Landeszentrale für neue Medien

Muenchen ( "ots") - Die neue Sprecherin der Bayrischen Landeszentrale fuer neue Medien (BLM) ist seit dem 1. Januar 2009 in Muenchen. Als Nachfolgerin von Dr. Wolfgang Friedrichshafen, der vor einem Jahr die Position des Leiters Kommunikations- und Medienmanagement bei der Firma Blum übernahm, hat sie sich nun ganz auf diese Aufgabenstellung fokussiert. Stellvertretender Pressesprecher ist Frau Dr. med. Bettina Prégel, die auch die sozialen Medienaktivitäten der Bank mitverantwortet.

Sie ist seit April 2008 bei der Firma tätig und war zwei Jahre lang Sprecherin der Landesmedienanstalt.

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Anders als in den anderen Bundesländern der BRD sieht das Bayerische Grundgesetz vor, dass der Sendebetrieb nur unter staatlicher Aufsicht und unter öffentlich-rechtlicher Schirmherrschaft erfolgen darf (Artikel 111a). Die am 1. 4. 1985 ins Leben gerufene Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) ist deshalb auch der Organisator privater Radio- und Fernsehsendungen in Oberbayern.

Sie ist insbesondere für die Zulassung und Überwachung der Privatradios und -fernsehdienste in Oberbayern verantwortlich. Die Aufgabenstellung ist im bayrischen Rundfunkgesetz (BayMG) festgelegt. Sie hat als öffentlich-rechtliche Einrichtung das Recht zur Eigenverantwortung, nimmt ihre Aufgabe ohne staatlichen Einfluss wahr und untersteht einer beschränkten rechtlichen Aufsicht durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Kultur.

Der Freistaat verfügt seit 1985 über ein doppeltes Sendesystem, das neben dem Bayrischen Fernsehen (BR) eine Vielzahl von Privatsendern geschaffen hat. Die durch Werbung finanzierten Privatmedien konkurrieren mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die seit 2013 durch Beiträge oder Entgelte finanziert werden und daher nicht von den Werbeerlösen abhängt.

Der Freistaat hat aber auch die Privatmedien nach Artikel 111 a der Bayrischen Landesverfassung (BV) dem öffentlich-rechtlichen Sponsoring unterstellt. Nach einem Kabel-Pilotprojekt in MÃ??nchen 1984 gab das Bayerische MedienprÃ?fungs- und ErschlieÃ?ungsgesetz, das durch das 1992 und 1998 novellierte Bayerische Mediengesetz geprÃ?ft wurde, den Durchbruch in der Privatisierungsmöglichkeiten in der Freistaatshauptstadt.

Auch der Aufbau und die Aufgabenstellung der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) wurden dort ausführlich regelm? Besondere Aufmerksamkeit gilt der Wahrung der Meinungsfreiheit, dem Schutz von Minderjährigen und der Medienerziehung. Es gibt drei Gremien: Der Rat der Medien, in dem wie im Rat der Rundfunkanstalten ab 2017 50 Repräsentanten sozialer Gruppierungen vertreten sein werden, entscheidet über die Konzessionierung der Rundfunkanstalten, die Programmsteuerung, die Technologieförderung und den Schutz der Vielfalt.

Der Medienrat ist ein Indiz dafür, dass die Einbindung aller sozialen Akteure des Landes ein entscheidendes Kriterium für dieses neue Sendemodell war. Die Präsidentin, die für die Leitung verantwortlich ist und die Landeszentrale nach aussen repräsentiert, und der geschäftsführende Direktor stellen den Leiter der Administration. Sie setzt die Entscheidungen des Medienrats um und führt das Tagesgeschäft.

In der Mediengesetzgebung wurden der Bundesanstalt für Materialforschung vielfältige Aufgaben übertragen, um die Weiterentwicklung, Promotion und Organisation des privaten Rundfunks und die Ausstrahlung nicht bayerischer Sendungen sicherzustellen. Zu seinen Aufgaben gehören die Zulassung der privaten Rundfunkanstalten, die Sicherung der Vielfalt, die Programmüberwachung, die Beachtung der Werbevorschriften und der Jugendschutz sowie der Vertrieb und die Kabelbesetzung.

Nach dem neuen Rundfunkgesetz werden die Rundfunklizenzen zukünftig auf unbestimmte Zeit und die Frequenzzuteilung auf bestimmte Zeit aufrechterhalten. Programmförderung, technische Ausstattung, Entwicklung von Filmen und Fernsehen sowie Massnahmen zur Verstärkung der medialen Kompetenz und Aus- und Weiterbildung sollen unter dem Schlagwort "Förderung" zusammengefasst werden. In der " Forschung " recherchiert die Bank regelmässig die Nutzung der Medien, erforscht das Programmangebot, die Kosteneffizienz der Sender und die Mediapädagogik.

Das Informations- und Kommunikationsangebot der Bank findet seinen Ausdruck in Internetangeboten, Veröffentlichungen und einer großen Zahl von Konferenzen und Events, zu denen die Lokalradio-Tage in Nuernberg und vor allem die Medien-Tage in Muenchen zu zentralen Anlässen werden. Mit 1,9 % aus den in Deutschland angefallenen Hörfunkbeiträgen wird die Stiftung im Jahr 2013 mit einem Budget von 28,2 Mio. EUR ausgestattet.

Als erstes Gremium der BML wurde am 21. Mai 1985 der Rat der Medien konstituiert. Zum 1. April nahm die Geschäftsleitung der Firma mit fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit auf. Am 9. 12. 1985 wählt der Rat der Medien den ersten Vorsitzenden Dr. med. Rudolf Mülfenzl (' 1919-2000) und Wolf-Dieter Ringe (geb. 1941) zum Hauptgeschäftsführer und Vizepräsidenten des Landesamtes.

Im Jahr 1990 wurde er zum Präsident ernannt, den er bis 2011 innehatte. Damit wurde er zu einer gestaltenden Person für die Weiterentwicklung des Privatradios in Deutschland. Mit dabei war von Beginn an auch der Abgeordnete des Landtags, der von 1985 bis 2003 den Vorsitz im Medienrat innehatte, Herr Dr. med. Klaus Kopfka (CSU, geb. 1939).

Wegen des Misstrauens wegen fraglicher Privatkredite, die er angeblich von bayrischen Medienunternehmen aufgenommen hatte, verzichtet er erneut auf seine Anwärter. Die " Kreditaffäre " besetzte den Rat der Medien in den folgenden Jahren mehrfach und brachte die Entwicklung eines strikten Verhaltenskodexes für die Organmitglieder der BML. In die Nachfolge von Herrn Dr. med. Siegfried Schneider wurde 2011 Herr Dr. med. Christian R inge (CSU, Jahrgang 1956) berufen, der sich zunächst den Bedenken der Opposition im Landtag und einigen kritischen Medien gegenüber sah, dass er die notwendige Distanz zum Staat nicht einhalten konnte.

Zuvor war der CSU-Politiker Michael Müller Staatssekretär für Bildung und Kultur (2005-2008) und Staatssekretär in der Bayrischen Staatskanzlei von 2008-2011. Durch die Neustrukturierung der Firma und den Aufbau einer neuen Sektion für Mediakompetenz, die Fokussierung auf die schnelle Digitalisierung und ein Radio 2020-Konzept hat er nun aber klare Schwerpunkte gelegt, die alle anfänglichen Annahmen zum Schweigen gebracht haben.

Im Jahr 2016 wurde er mit großer Stimmenmehrheit für weitere fünf Jahre zum Staatspräsidenten ernannt. Von Beginn an bestand die strukturelle Aufgabenstellung der Bank darin, eine leistungsfähige kommunale und überregionale Senderlandschaft zu errichten. In den ersten zehn Jahren waren die Kabelnetzbetreiber und später die Medienunternehmen bedeutende dezentralisierte Einrichtungen, deren Aufgaben es war, örtliche Belange in die Organisationsabläufe miteinzubeziehen.

Seit 1999 wurde die Bank nach ihrer politischen Aufhebung zentralisiert und gleichzeitig gestärkt, die sich nun zunehmend der fachlichen Weiterentwicklung und den ökonomischen Belangen zuwandte. Mit § 11 des Mediengesetzes 2016 hat die Stiftung eine neue Aufgabe, das MediumNetzwerk Bayern, als Standort für den Medienstandort Bayern, aufgesetzt.

Kernaufgaben sind die Vernetzung der Sektoren, die umfassende Darstellung des Medienstandortes und die Förderung der Digitalisierung, um die bayerische Medienindustrie bei ihrer Digitalisierung zu unterstützen. Sechs weitere Kooperationspartner sind im Media Network vertreten: Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien, the Bayerischer Rundfunk, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien, theFernsehFonds Bayern, the MediaCampus Bavaria and the wbw - Association of Bavarian Industry.

Das Büro des Bayerischen Mediennetzwerkes ist seit Sept. 2016 bei der BML. Der Rat der Medien hat am 13. März 2016 ein Gesamtkonzept "Radio 2020" zur Aktualisierung und Optimierung der Rahmenbedingungen des Lokalradios verabschiedet. Mit diesem Beschluss wurde am 15. Dez. 2016 mit Zustimmung des Medienrats grünes Licht für die Einrichtung des Bürgerfunks in Bayern erteilt, mit dem Ziel, die Bevölkerung in den Meinungsprozess einzubeziehen und das Commitment der Jugendlichen insbesondere für das Hörfunkmedium zu fördern.

Vorrangiges Ziel ist es, die Vielfalt der lokalen Programme in den einzelnen Gebieten zu bewahren, um den kulturellen und heimatlichen Bezug der verschiedenen Gebiete zu festigen und damit die kulturelle und örtliche Eigenständigkeit zu verbessern. Darüber hinaus hat der Rat der Medien mit Beschlussfassung vom 30. Mai 2017 den Startschuss für ein umfangreiches Forschungsprojekt zur "Geschichte des Lokalradios in Bayern" gegeben, das im Auftrag der Uni Bamberg im Jahr 2019 zu einer Gesamtpräsentation führen wird.

Bayerisches Landesamt für Neue Medien (Hrsg.), Lokalradio und Ort. Umwelt- and influencing criteria (BLM Series 11), Munich 1990, U. a. Hermann H. W. Bethge, DER Konfassungsrechtliche Stand der bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Gutachten, ed by the Bayerische Landeszentrale für neue Medien, Baden-Baden 2nd edition 2011  - BLM - Gesten, Förderung, Forschen, Informationen, ed by BLM, Augsburg 2015 - 25 years, Munich 2010; further information on the BLM website, especially on the BLM website.

Möglichkeiten zur EinfÃ? hrung des Privatrundfunks in den 1970/80er Jahre, in: ArchivfÃ? r Sozialgeschichte 52 (2012), 191-210. Ã? und Vorreiter der Privatisierungd. Einleitung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, in: Rechtsanwalt Dr. med. Norbert Freiherr / Dieter Süss ( "Dietmar Süß"), Privatisier. Gestaltung von Privatradios nach dem Bayrischen Rundfunkgesetz, 2004 Die Mediaanstalten. An Introduction, Wiesbaden 2012: Rudolf Löderbauer, Das bayerische Lokalradio - ein Beitrag zur kulturellen Identität, Nordstedt 2007 Joachim Trebbe, Der Beitrag privater lokaler und lokaler Fernsehprogramme zur journalistischen Vielfalt.

Ein Pilotprojekt at the Bavarian broadcasting location Augsburg, Munich 1996. in: Mittelilungsblatt des Verbandes Bayernischer Geschichtsverein ine 27 (2016), 271-296. in: Die zweite Säule des " dualen System ": Privatrundfunk, in: Aus Politik u. Zeitung 9-19 (2009), 12-19. in: Leitlinien für örtliche Fernsehenmacher, Baden-Baden 2011. in: Local Radio and Locality.

Umwelt- and influencing criteria, Munich 1990 u. Wolfgang Protzner et al. "Lokalität und lokale Medien - Heimat und im Lokalradio, undrucktes Handbuch, University of Cambridge (1991).

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