Alexa Berlin Geschäfte Plan

Businessplan Alexa Berlin

und bringen Besucher aus allen Richtungen. Das ALEXA Berlin Business Center in Berlin. Shops in der Nähe Ihrer DEICHMANN-Filiale. "Wir hatten den Erfolg von Alexa nicht vorausgesehen", sagt er. Aus dem Herzen der "City Ost" wird "Manhattan von Berlin":

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Ebenfalls 2018 wird in allen Einkaufszentren der populäre Piratini-Markt an der Wasserfront stattfinden. Hier gibt es eine große Anzahl von Shops, die zum Einkaufen laden - darunter viele bekannte Hersteller wie z. B. Diesels, Esprits, Fossils, Hans Wolfskins, Lacostes, Levis und viele mehr. Etwas für jeden Gaumen.

Das neue Einkaufszentrum an der Spree: Einkaufsrausch auf eigene Rechnung

In Berlin gibt es bereits über 60 Einkaufscenter. Auch die große O2-Mehrzweckhalle zwischen Osterbahnhof und Warteschauer Strasse wird von vielen als Fremdobjekt wahrgenommen - jetzt soll ein Einkaufszentrum in unmittelbarer Nachbarschaft erbaut werden. "Das Projekt wurde vom Auftraggeber mit dem Titel "Spree Einkaufen Berlin" ausgezeichnet. Auf 25.000 qm und drei Stockwerken sollen 120 Geschäfte untergebracht werden - das sind rund zwei Drittel der "Alexa" am Alex.

Benötigt Berlin wirklich noch eine solche Box mit dem gleichen Preis-Leistungs-Verhältnis wie alle anderen? Der Bürgermeister des Grünbezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Dr. med. Franz Schulz, ist besonders besorgt über die geplante Größe: "Das Einkaufszentrum würde dem vorhandenen Kern um den Osterbahnhof herum Einkaufsmacht entziehen und seine Existenzbedrohung gefährden", meint er. Ein Einkaufszentrum ohne direkten Anschluss an ein bestehendes Business-Centre entspricht in der Regel nicht mehr dem städtebaulichen Zustand.

"Dies steht im Widerspruch zu unserem Bestreben, den Großhandel nur an Verbundstandorten zu ermöglichen", so die Aussage von Herrn Schöhn. Denn auch in einer marktwirtschaftlichen Situation bestimmen nicht nur Angebote und Nachfragen, wo neue Wirtschaftszentren entstanden sind. Mit anderen Worten: Sie können eine Bäckerei oder einen kleinen Schreibwarenladen überall dort aufmachen, wo Sie wollen, aber für einen großen Markt oder ein Einkaufszentrum benötigen Sie die Erlaubnis des Bezirks und des Landes.

Das Erlaubte wird durch einen städtebaulichen Plan geregelt. Dieses Reglement wird etwa alle fünf Jahre revidiert; die jetzige Version "Stadtentwicklungsplan 3 " wurde im vergangenen Jahr vom Bundesrat verabschiedet. Die Distrikte müssen sich bei der Erstellung von Bebauungsplänen daran halten und damit den großen Handel bewilligen oder verbieten. Die Zielsetzung: Berlin soll seine vielen Einkaufszentren behalten und für ein breites Produkt- und Dienstleistungsangebot Sorge tragen.

Tägliche Notwendigkeiten wie Essen oder Zeitung sollten auch außerhalb der Wohngebiete mitgebracht werden. Daraus ergibt sich, dass der Plan zwar festlegt, was wünschenswert ist, aber die Umsetzung nicht bis ins kleinste Detail steuern kann. Sobald die 800 Quadratmeter-Marke überschritten ist, kann er auf die großen, gestaltenden Geschäfte einwirken.

"Das Stadtentwicklungskonzept sagt nicht: "So viele Einkaufszentren wie möglich", erläutert die Pressesprecherin der Stadtentwicklungs- und Umweltsenatsverwaltung der Stadt. "Dabei ist es von großer Bedeutung, dass kein Einkaufszentrum in der Umgebung eines existierenden Einkaufszentrums errichtet wird und mit diesem konkurriert. So argumentiert Oberbürgermeister Dr. Rudolf Schröder gegen "Spree Shopping". "Hier gibt es keine Konkurrenten, sondern eine Ergänzung", sagt sie.

Zudem wurde vor acht Jahren ein Stadtentwicklungsvertrag unterzeichnet, der dem Bauherrn bis zu 50.000 qm Einzelhandelsfläche versprach. Der gegenwärtige städtebauliche Plan trägt nicht mehr dazu bei. Die Wirtschaftsgeographin der Humboldt-Universität, Frau Dr. med. Karin Wagner, sagt, dass es nicht so leicht sein kann. "Einkaufszentren können auch vorhandene Center aufwerten", sagt sie.

Dies geschah beispielsweise in der Karl-Marx-Straße durch die "Neukölln-Arcaden". Auch ein Fachmarkt mit einem speziellen, das Zentrum ergänzenden Angebot - wie z.B. ein Brautmodehaus - könnte von vorübergehenden Kunden ausgenutzt werden. "Bei ausreichender Bedarfs- und Nachfragekraft wird es auch außerhalb der Zentren genügend Geschäfte geben", sagt er.

Doch auch wenn nicht jedes Einkaufszentrum den Eigentümern den Garaus macht - die Riesen geniessen immer noch keinen ausgezeichneten Namen. In der Regel sind es große Handelsketten, die sich in die Zentren vermieten und dafür Sorge tragen, dass man kaum erkennen kann, ob man gerade in der Nähe von Steinitz oder in der Nähe von Merzahn einkaufen kann. Andererseits ist kein Zentrum in Berlin als bauliche Erweiterung bekannt.

Sie haben nach dem Fall des Kommunismus dazu beigetragen, den Mangel an Handel im Osten zu kompensieren (siehe Kasten). "Die Wettbewerbsintensität unter den Zentren ist enorm", schildert der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Berlin-Brandenburg, Herr Dr. med. Nils Bosch. Die Shoppingcenter waren in manchen Gegenden bereits kannibalisiert. "Wir hatten den Verkaufserfolg von Alexa nicht vorausgesehen", sagt er.

Der Wirtschaftsgeograph erachtet auch eine Begrenzung für Shopping-Center als nicht zielführend. "So werden die fünf Shopping-Center an der Schloßstraße nicht nur von den - finanzkräftigen - Bewohnern aufgesucht, sondern haben auch Auswirkungen auf ganz Berlin und das Umland", sagt er. Schließlich hat der Landkreis nun ein eigenes Handelskonzept entwickelt, das den städtebaulichen Plan des Senates auf Landkreisebene auflöst.

Sie gibt sowohl der Administration als auch potentiellen Anlegern eindeutige Vorgaben, wo und in welcher Größenordnung welche Form des Einzelhandels etabliert werden kann. Darüber hinaus eröffnet das neue System die Möglichkeit, auch in Märkten mit weniger als 800 qm Fläche regulierend eingreifen zu können. "Früher war es für uns als Stadtteil schwierig, den Handel zu managen", sagt Oberbürgermeister Dr. Thomas Schult.

"Eine andere Partei unterstützt ihn in seinem Engagement gegen Einkaufszentren: durch die Zeit. "Noch ist die Erschließung nicht abgeschlossen", sagt sie. Es gibt heute zwar Shopping-Center, aber die beiden sind bankrott.

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